Kiel Marine Science

News

Mit Seegraswiesen dem Klimawandel begegnen

30.07.2019

Seegrass_Klimawandel

Seegraswiesen gehören zu den bedeutenden Ökosystemen im Meer. Sie sind Kinderstube für zahlreiche Meeresbewohner oder dienen dem Küstenschutz, in dem sie starken Wellengang abschwächen. Diese Flachwasserhabitate sind allerdings weltweit auf dem Rückzug und gelten auch in der Ostsee als stark gefährdet, etwa durch einen vermehrten Eintrag von Nährstoffen in die Küstenzonen. Ihre Rolle als Kohlendioxidspeicher wird jedoch zunehmend wichtiger: Seegraswiesen nehmen deutlich mehr CO2 auf als eine vergleichbare Fläche Wald an Land und können somit einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, die Folgen des Klimawandels abzupuffern. Während moderne Satelliten an Land große Flächen von Lebensräumen und deren Veränderungen wie Waldrodungen dokumentieren können, fällt diese Technik für das Meer aber fast vollständig aus. Hier weiterlesen

Startschuss für die Deutsche Allianz Meeresforschung

18.07.2019

Startschuss für die Deutsche Allianz Meeresforschung

Bund und norddeutsche Länder unterzeichnen Vereinbarung zum Aufbau des Verbunds deutscher Meeresforschungseinrichtungen
Heute unterzeichneten führende deutsche Einrichtungen der Meeresforschung der Bundesländer Bremen, Niedersachsen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein die Gründungsvereinbarung der Deutschen Allianz für Meeresforschung (DAM). Auch die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) mit ihrem marinen Forschungsschwerpunkt Kiel Marine Science (KMS) gehört zu den Gründungsmitgliedern.
„Wir freuen uns sehr, dass wir zu den Gründungsmitgliedern der Deutschen Allianz für Meeresforschung gehören. Der Zusammenschluss ermöglicht uns, auch in Zukunft Meeresforschung auf höchstem Niveau betreiben zu können," sagt CAU-Präsident Lutz Kipp. „Mit der Allianz haben wir nun in Deutschland eine exzellente Plattform, die uns ermöglicht, in wichtigen Forschungsfeldern Kompetenzen und Stärken unterschiedlicher Institutionen zu bündeln," ergänzt Ralph Schneider, Direktor von Kiel Marine Science (KMS) und Professor für marine Klimaforschung am Institut für Geowissenschaften an der CAU. „Unser Ziel wird es sein, international noch sichtbarer zu werden und neue Lösungskonzepte für und mit der Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu erarbeiten." Hier weiterlesen

Startschuss für die Deutsche Allianz Meeresforschung

30.07.2019

Startschuss für die Deutsche Allianz Meeresforschung

Bund und norddeutsche Länder unterzeichnen Vereinbarung zum Aufbau des Verbunds deutscher Meeresforschungseinrichtungen
Heute unterzeichneten führende deutsche Einrichtungen der Meeresforschung der Bundesländer Bremen, Niedersachsen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein die Gründungsvereinbarung der Deutschen Allianz für Meeresforschung (DAM). Auch die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) mit ihrem marinen Forschungsschwerpunkt Kiel Marine Science (KMS) gehört zu den Gründungsmitgliedern.
„Wir freuen uns sehr, dass wir zu den Gründungsmitgliedern der Deutschen Allianz für Meeresforschung gehören. Der Zusammenschluss ermöglicht uns, auch in Zukunft Meeresforschung auf höchstem Niveau betreiben zu können," sagt CAU-Präsident Lutz Kipp. „Mit der Allianz haben wir nun in Deutschland eine exzellente Plattform, die uns ermöglicht, in wichtigen Forschungsfeldern Kompetenzen und Stärken unterschiedlicher Institutionen zu bündeln," ergänzt Ralph Schneider, Direktor von Kiel Marine Science (KMS) und Professor für marine Klimaforschung am Institut für Geowissenschaften an der CAU. „Unser Ziel wird es sein, international noch sichtbarer zu werden und neue Lösungskonzepte für und mit der Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu erarbeiten." Hier weiterlesen

Recycling auf der Erde schon seit mehr als 3 Milliarden Jahren

17.07.2019

Recycling auf der Erde schon seit mehr als 3 Milliarden Jahren

Plattentektonik viel älter als bisher angenommen
Erst vor 100 Jahren entwickelte Alfred Wegener die Theorie der Kontinentalverschiebung. Der damit verbundene Recyclingprozess von Krustenmaterial begann aber wesentlich früher als bisher angenommen. Ein internationales Wissenschaftlerteam unter Beteiligung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel legte jetzt Beweise vor, nach denen diese Prozesse schon vor mehr als drei Milliarden Jahren begannen. Die Studie wurde in der internationalen Fachzeitschrift Nature veröffentlicht. Hier weiterlesen

Nachhaltig leben am, vom und mit dem Meer

05.07.2019

Uni Kiel als Europäische Universität mit Schwerpunkt Meereswissenschaften ausgezeichnet – 5 Millionen Euro für internationale Zusammenarbeit

Uni Kiel als Europäische Universität mit Schwerpunkt Meereswissenschaften ausgezeichnet – 5 Millionen Euro für internationale Zusammenarbeit
Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) gehört mit dem ERASMUS+-Projekt „SEA-EU – Die Europäische Universität der Meere“ zu den 17 neuen Europäischen Universitäten, die aus 54 Anträgen in der ersten Ausschreibungsrunde ausgewählt wurden. Das hat jetzt die Europäische Union (EU) bekannt gegeben. Die bewilligten Allianzen werden in den kommenden drei Jahren mit einem Budget von jeweils 5 Millionen Euro gefördert. Unter der Leitung der Universität Cádiz (Spanien) und mit den Partneruniversitäten Westbretagne (Brest, Frankreich), Danzig (Polen), Split (Kroatien) und Malta plant die Universität Kiel meereswissenschaftliche Studiengänge und Kurse an allen Fakultäten sowie an allen sechs Standorten so anzugleichen, dass wissenschaftliche Mobilität ohne Einschränkung für Studierenden möglich wird. Darüber hinaus werden virtuelle Kursangebote entwickelt und der Austausch von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der beteiligten Einrichtungen gefördert. Hier weiterlesen

Vogelzug über Nord- und Ostsee: Welche Auswirkungen haben Offshore-Windparks?

03.07.2019

Vogelzug über Nord- und Ostsee

Bundesamt für Naturschutz bewilligt neues Verbundprojekt
Die möglichen Auswirkungen von Offshore-Windparks auf Zugvögel stehen im Zentrum des neuen Forschungsprojektes „Trackbird“, das von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Forschungs- und Technologiezentrums Westküste (FTZ) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Vogelforschung „Vogelwarte Helgoland“ in Wilhelmshaven initiiert wurde. Das Projekt ist mit 1,7 Millionen Euro dotiert und wird vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) finanziert. Es startete gestern (Montag, 1. Juli) und hat eine Laufzeit von drei Jahren. Hier weiterlesen

Internationaler Workshop zur Umweltgerechtigkeit an der Uni Kiel

05.06.2019

Internationaler Workshop zur Umweltgerechtigkeit an der Uni Kiel

Die Auswirkungen des Klimawandels wie Stürme, Überschwemmungen oder der Meeresspiegelanstieg und die damit verbundenen Umweltkrisen haben starken Einfluss auf die Menschheit und werfen Fragen nach einem gerechten Umgang mit den Folgen auf. Ein relativ kleiner und wohlhabender Teil der Weltbevölkerung beansprucht einen immer größeren Anteil der Ressourcen auf der Erde und verschmutzt und zerstört gleichzeitig wertvolle Lebensräume an Land und in den Weltmeeren. Betroffen sind oft diejenigen Gruppen, die am wenigsten für die Entwicklungen verantwortlich sind. Doch wie lässt sich ein gerechter Umgang etwa mit den Folgen der Klimaerwärmung oder der Ausbeutung von Ressourcen erreichen? Welche grundsätzlichen Konzepte zur Umweltgerechtigkeit gibt es? Und welche internationalen politischen Praktiken können greifen, um beispielsweise Beteiligungsmöglichkeiten für wirtschaftlich schwächere Staaten zu schaffen? Hier weiterlesen

Plankton statt Sonne?

23.05.2019

Plankton Statt Sonne

Schwankungen der Erdbahnparameter gelten als Auslöser für langzeitliche Klimaschwankungen wie zum Beispiel Eiszeiten. Dazu zählt die Variation des Neigungswinkels der Erdachse mit einem Zyklus von etwas 40.000 Jahren. Kieler Meeresforscher unter der Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel haben mit Hilfe einer neuartigen Modellstudie gezeigt, dass auch biogeochemische Wechselwirkungen zwischen Ozean und Atmosphäre für Klimaschwankungen auf dieser Zeitskala verantwortlich sein könnten. Die Studie ist in der renommierten Fachzeitschrift Nature Geoscience erschienen. Hier weiterlesen

Neue Programmiersprachen für die Ozeanmodellierung

10.05.2019

Neue Programmiersprachen für die Ozeanmodellierung

Software-Ingenieure an der Uni Kiel wollen neue domänenspezifische Sprachen (DSL) für Klima- und Ozeanmodelle entwickeln
In der Ozean- und Klimaforschung werden unterschiedliche computergestützte Modelle genutzt, um den Ozean zu beschreiben und die zukünftige Entwicklung des größten Lebensraums der Erde vorherzusagen. Ziel ist es etwa, das Klimasystem, die Ozeanströmungen oder den Einfluss des Eintrags von Kohlenstoff in Ozean und Atmosphäre zu verstehen und aus verfügbaren Daten der Vergangenheit und Gegenwart möglichst belastbare Aussagen über die Zukunft zu erhalten. Hier weiterlesen

Kieler Wissenschaftler erhalten UNESCO-Lehrstuhl für Integrierte Meereswissenschaften

08.05.2019

Kieler Wissenschaftler erhalten UNESCO-Lehrstuhl für Integrierte Meereswissenschaften

Gemeinsame Pressemitteilung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) / Kiel Marine Science (KMS) und des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Professor Dr. Arne Körtzinger, Meereschemiker am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel sowie Professor an der Universität Kiel, und Dr. Jörn Schmidt, Fischereibiologe an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), teilen sich ab sofort den UNESCO-Lehrstuhl für Integrierte Meereswissenschaften. Das gab die UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) jetzt bekannt. Damit hält die Kieler Universität auch weiterhin einen von nur zwölf UNESCO-Lehrstühlen in Deutschland. Die UNESCO vergibt die Lehrstühle, um internationale Beziehungen zu stärken und wissenschaftlichen Nachwuchs in so genannten Schwellen- und Entwicklungsländern zu fördern. An der Kieler Universität gibt es seit 1997 einen UNESCO-Lehrstuhl in den Meereswissenschaften. Hier weiterlesen

Zwischen Grundwasser und Ozean

29.04.2019

Nils Moosdorf, Foto: Tom Vierus (ZMT)

Nils Moosdorf ist neuer Professor an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und wurde gemeinsam mit dem Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) in Bremen berufen.

Im aktuellen Sommersemester tritt der Geowissenschaftler Dr. Nils Moosdorf die Professur für Hydrogeologie in Küstengebieten an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Kieler Universität an. Gleichzeitig leitet er eine Arbeitsgruppe zu submarinem Grundwasserabfluss am ZMT. Nils Moosdorf wird die Schnittstelle zwischen Grundwasser und Ozean erforschen und die Auswirkungen von Änderungen im empfindlichen System Küste analysieren. In der Lehre wird er ebenfalls diese Schnittstelle thematisieren und methodisch Geographische Informationssysteme (GIS) in den Geowissenschaften vermitteln. Hier weiterlesen

Startschuss für neues Forschungsprojekt zur Untersuchung von Kipp-Punkten in Peru

18.03.2019

Startschuss für neues Forschungsprojekt zur Untersuchung von Kipp-Punkten in Peru

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt "Sozial-ökologische Kipppunkte im System des nördlichen Humboldtstrom Auftriebsgebiets, ökonomische Auswirkungen und Steuerungsstrategien“ (Humboldt-Tipping)" unter Federführung der Universität Kiel startete am am 1. März 2019 mit einem Auftakttreffen in Kiel. Hier weiterlesen

Wie finanzieren wir die Anpassung an den Klimawandel?

20.02.2019

Wie finanzieren wir die Anpassung an den Klimawandel?

Strom- und Wärmeproduktion, Transport, Entwaldung und Viehhaltung verursachen Treibhausgase und tragen zum globalen Klimawandel bei. Forscherinnen und Forscher sind sich längst einig, dass aktuelle und künftige Maßnahmen zur Senkung der globalen Treibhausgasemissionen nicht ausreichen werden, um schwere Klimafolgen für besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen zu verhindern. Jetzt liegt es in unserer Hand, zukünftige Schäden zu verringern, indem wir uns an den Klimawandel anpassen. Welche Maßnahmen für solche Anpassungen geeignet sind und wie diese finanziert werden können, das steht im Mittelpunkt eines fachübergreifenden Workshops vom 6. bis 8. März. Ausgerichtet wird die Veranstaltung vom Lehrstuhl für Philosophie und Ethik der Umwelt der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Alle Interessierten sind zu der englischsprachigen Veranstaltung mit internationalen Expertinnen und Experten eingeladen. Hier weiterlesen

Ozeanerwärmung beschleunigte vor 8.200 Jahren Gletscherschmelze in Kanada

12.02.2019

Eisberge in der Labradorsee im August. Meeresforschende der Uni Kiel konnten hier im Rahmen einer Expedition mit der MS Merian (MSM-45) mehr als 250 Meter Sedimentkerne gewinnen. Foto/Copyright: Felix Gross, Uni Kiel

Neue Studie von Kieler Meeresforschenden liefert wichtige Erkenntnisse zur Auslösung von starken Schmelzwassereinträgen in die Labradorsee und deren Auswirkungen auf die Ozeanzirkulation

Die Labradorsee zwischen Grönland und der Nordküste von Kanada mit der Hudson Bucht im Hinterland ist eines der wichtigsten Randmeere in subpolaren Regionen. Dort sinkt kaltes, salzhaltiges Wasser von der Ozeanoberfläche in die Tiefe. Diese Tiefenwasserbildung gilt als stabilisierender Faktor für die nordatlantische Zirkulation, die - als nordöstlichen Ausläufer des Golfstroms - auch das milde Klima in Europa entscheidend beeinflusst. Wird das fragile System aus dem Gleichgewicht gebracht, zum Beispiel weil große Eismassen abschmelzen und viel Süßwasser in die Labradorsee fließt, können auch die Temperaturen in Nordeuropa über eine längere Periode stark abkühlen. Hier weiterlesen

Seetaucher und Offshore-Windenergie

30.01.2019

Seetaucher und Offshore-Windenergie

Tagungen zu den Auswirkungen der Offshore-Windenergie auf Seevögel und Meeressäuger

Am 4. und 5. Februar 2019 organisiert das Forschungs- und Technologiezentrum Westküste (FTZ) zwei Tagungen zum Themenkomplex „Vogelzug auf dem Meer und Offshore Windkraft“. Beide Tagungen sind Abschlusskonferenzen für die Projekte BIRDMOVE und MultiBird, die sich mit den Auswirkungen der Off-Shore-Windenergie auf Seevögel und Meeressäuger beschäftigen. Tagungsort sind die Räumlichkeiten der Landesvertretung Schleswig-Holsteins in Berlin. Hier weiterlesen

Einblicke in das Wachstum einer tropischen Koralle

28.01.2019

Einblicke in das Wachstum einer tropischen Koralle

Kalkbildung in Korallen: Ein doppelter Blick und dreifache Messungen erlauben neue Einblicke in das Wachstum einer tropischen Koralle.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Centre Scientifique de Monaco (CSM), des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie in Bremen und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) ist es gelungen, in einer tropischen Korallenart drei Messwerte zu erheben, die für die Bildung des Korallenskelettes besonders wichtig sind. Dadurch können sie erstmalig die vollständige Karbonatchemie am Ort der Verkalkung in einer lebenden Koralle beschreiben. Hier weiterlesen

Weltkulturerbe durch Anstieg des Meeresspiegels bedroht

16.10.2018

Die UNESCO Weltkulturerbestätte Venedig und seine Lagune ist eine der durch Sturmfluten und Küstenerosion meistgefährdetsten Welterbestätten im Mittelmeeraum. Die Gefährdung wird durch den voranschreitenden Meeresspiegelanstieg im Laufe diesen Jahrhunderts weiter verschärft. © Lena Reimann, Sally Brown

Kieler Studie zeigt: Gefährdung durch Sturmfluten könnte um bis zu 50 Prozent steigen

Im Mittelmeerraum befinden sich eine Vielzahl von UNESCO Weltkulturerbestätten in tiefliegenden Küstengebieten. Dazu zählen zum Beispiel die Lagune von Venedig, die Altstadt von Dubrovnik oder die Ruinen von Karthago. Diese Stätten werden im Laufe des 21. Jahrhunderts verstärkt durch einen steigenden Meeresspiegel und durch zunehmende Küstenerosion gefährdet sein. Zu diesem Schluss kommt eine der ersten großräumig angelegten Studien, die Doktorandin Lena Reimann vom Geographischen Institut der Christian-Albrechts-Universität zusammen mit Professor Athanasios Vafeidis und internationalen Partnern durchgeführt hat. Die Ergebnisse hat das Team in der aktuellen Ausgabe (Dienstag, 16. Oktober) in dem renommierten Fachjournal Nature Communications veröffentlicht. Hier weiterlesen

Workshop Digital Ocean 2018

26.07.2018

Digitale Woche Kiel 2018

Die digitale Transformation ändert alle Bereiche unseres Lebens, einschließlich der Methoden, die wir in der Forschung einsetzen. Es stellt sich beispielsweise für die Meereswissenschaften die Frage, wie eine digitale Transformation hin zu offenen, nachvollziehbaren Forschungsmethoden bewältigt werden kann.

Meeresforschung basiert u.a. auf Daten aus diversen Beobachtungsinfrastrukturen, empirischen Studien und Modell-Simulationen. Diese Forschung wird von neuartigen Sensorsystemen, leistungsfähigen Computer-Modellen, effizienter Datenflussverarbeitung und Big-Data-Analysen, kombiniert mit nachhaltig entwickelter, offener Forschungssoftware, profitieren. Insbesondere sollen im Digital Ocean im Sinne des Open Science die Wiederholbarkeit, Nachnutzbarkeit und Erweiterbarkeit digitaler Forschungsergebnisse ermöglicht werden. Hier weiterlesen

Neue Substanzen in marinen Pilzen aus der Nordsee entschlüsselt

16.07.2018

Neue Substanzen in marinen Pilzen aus der Nordsee entschlüsselt

Kieler Forschende entdecken unbekannte Gen-Cluster von zwei marinen Pilzarten als mögliche Basis für neue Wirkstoffe

Der Ozean ist nicht nur eine Quelle mineralischer Rohstoffe. In den Weltmeeren steckt auch ein bisher noch wenig erforschtes, großes Potenzial für die Gewinnung von neuen Wirkstoffen aus Organismen wie marinen Pilzen, die beispielsweise in der Medizin, Kosmetik oder im Pflanzenschutz eingesetzt werden können. Auf der Suche nach unbekannten Substanzen aus dem Meer haben Forschende der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) gemeinsam mit internationalen Kollegen zum ersten Mal das Erbgut von zwei marinen Pilzen aus dem Wattenmeer der Nordsee, der Arten Calcarisporiumsp. und Pestalotiopsissp., analysiert. Dabei ist es ihnen gelungen, neuartige Gen-Cluster, die für sogenannte Sekundärmetabolite kodieren, zu entschlüsseln – eine wichtige Basis für die Entwicklung neuer Medikamente. Die Ergebnisse wurden heute (Donnerstag, 5. Juli) in der Fachzeitschrift Scientific Reports veröffentlicht. Hier weiterlesen

5 – 6 July KMS-Workshop: THE STUDY OF OCEAN NARRATIVES IN DIGITAL HUMANITIES

04.06.2018

Teaser

Die Digitalen Geisteswissenschaften sind ein Forschungsfeld, welches sich schnell entwickelt und welches hauptsächlich über computergestützte Methoden und digitale Ressourcen in den Geistes- und Kulturwissenschaften definiert wird. Die digitalen Geisteswissenschaften wurden als Gefahr und/oder herausragende Gelegenheit für die klassischen Geisteswissenschaften gesehen. Gleichzeitig haben sie innovatives Potential für die Untersuchung von Narrativen in diversen Fächern der Geistes-und Sozialwissenschaften, und darüber hinaus.

Das Ziel des Workshops war Forscherinnen und Forscher aus verschiedenen Fachbereichen zusammen zu bringen, um diese Ansätze umfassend zu diskutieren. Mit Rücksicht auf die verschiedenen Ausgangspunkte der Teilnehmenden, war der Workshop rund um einführende Vorträge strukturiert und bat viel Raum für Fragen und Antworten. Hier weiterlesen

Deutsche Meeresforschung trifft sich in Kiel

09.05.2018

Teaser deutsche Meeresforschung

Festsymposium und Schiffstaufe in Gedenken an den Meeresgeologen und Visionär Eugen Seibold

Zu Ehren von Eugen Seibold, der maßgeblich zur Entwicklung der deutschen Meeresforschung beitrug, findet am 11. Mai 2018 in Kiel ein hochrangig besetztes Festsymposium statt. Denn Prof. Dr. Eugen Seibold, der Generationen von Meereswissenschaftlern ausgebildet und geprägt hat, wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Ein Highlight im Anschluss dieser besonderen Veranstaltung: Die neue Hochsee-Forschungsyacht des Mainzer Max-Planck-Instituts für Chemie wird auf den Namen des bekannten Wissenschaftlers getauft. Hier weiterlesen

Ausstellung 16. April bis 14. Mai Scheitern mit Meerwert – Von den Untiefen maritimer Erfindungen

16.04.2018

Von den Untiefen maritimer Erfindungen aus Kiel

Eine Ausstellung von Studierendes des Historischen Seminars der CAU über die Erfolgsgeschichte anfänglich gescheiterter maritimer Erfindungen

Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts veränderte sich die Schifffahrt grundlegend: Neue Erfindungen eroberten den Weltmarkt und sorgten für einen schnelleren und sichereren Schiffsverkehr. Doch nicht alle Innovationen vollzogen sich ohne Startschwierigkeiten. Die Ausstellung beschäftigt sich mit maritimen Erfindungen aus Kiel, die anfänglich aus verschiedensten Gründen scheiterten, und deckt die erstaunlichen Erfolgsgeschichten hinter den scheinbaren Misserfolgen auf - das Scheitern mit Mehrwert. Hier weiterlesen

Küste im Wandel – Symposium in Berlin thematisiert Herausforderungen für die Küstenmeerforschung

27.02.2018

Küste im wandel

Unter dem Thema „Küste im Wandel“ treffen sich vom 28. Februar bis zum 2 März führende Küstenforscherinnen -und forscher im Umweltforum in Berlin zum 2. Symposium „Küstenmeerforschung“. Die Veranstaltung unterstützt den vom BMBF gestalteten Agendaprozess „MARE:N – Küstenregionen“ und wird vom Konsortium Deutsche Meeresforschung (KDM) unter maßgeblicher Beteiligung der KDM-Strategiegruppe „Küste“ organisiert. Hier weiterlesen

Neu erschienen: World Ocean Review "Küste"

21.11.2017

Präsentation des »World Ocean Review 5 – Die Küste – ein wertvoller Lebensraum unter Druck«: (v.l.) Karsten Schwanke, Ingbert Liebing, Prof. Dr. Silja Klepp, Prof. Dr. Ulrich Bathmann, Nikolaus Gelpke, Monika Breuch-Moritz, Prof. Dr. Martin Visbeck, Dr. Tim Jennerjahn und Prof. em. Dr. Karsten Reise. © Jan Windszus / maribus

Die Küsten – ein boomender Lebensraum zwischen Fluch und Segen
Im neuen World Ocean Review „Die Küsten – ein boomender Lebensraum zwischen Fluch und Segen“ nehmen sich Maribus gGmbH, das Konsortium Deutsche Meeresforschung und der Exzellenzcluster »Ozean der Zukunft« des zentralen Lebensraums der Erde an und spannen den Bogen vom Kampf gegen Naturgefahren bis hin zum Küstenschutz und Konzepten für eine schonende Nutzung. Der »World Ocean Review 5« wurde am 16. November 2017 in der Landesvertretung Schleswig-Holstein in Berlin im Rahmen einer Abendveranstaltung mit Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Bildung vorgestellt. Hier weiterlesen

Forschungs- und Technologiezentrum Westküste der Uni Kiel erhält neues Forschungsschiff

30.10.2017

Forschungsschiff Egidora

Das Forschungs- und Technologiezentrum Westküste (FTZ) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) hat ein neues Forschungsschiff erhalten. Am Mittwoch, den 25. Oktober, fand die Taufe und offizielle Indienststellung in Büsum statt. Der Katamaran mit dem Taufnamen "Egidora" wird künftig bei Forschungsvorhaben in den Küstengewässern von Nord- und Ostsee eingesetzt und bietet Studierenden der Küsten- und Umweltwissenschaften eine mobile Ausbildungsplattform. Hier weiterlesen

Workshop Digital Ocean 2017

18.09.2017

Die digitale Transformation ändert alle Bereiche unseres Lebens, einschließlich der Methoden, die wir in der Forschung einsetzen. Es stellt sich beispielsweise für die Meereswissenschaften die Frage, wie eine digitale Transformation hin zu offenen, nachvollziehbaren Forschungsmethoden bewältigt werden kann.

Meeresforschung basiert u.a. auf Daten aus diversen Beobachtungsinfrastrukturen, empirischen Studien und Modell-Simulationen. Diese Forschung wird von neuartigen Sensorsystemen, leistungsfähigen Computer-Modellen, effizienter Datenflussverarbeitung und Big-Data-Analysen, kombiniert mit nachhaltig entwickelter, offener Forschungssoftware, profitieren. Insbesondere sollen im Digital Ocean im Sinne des Open Science die Wiederholbarkeit, Nachnutzbarkeit und Erweiterbarkeit digitaler Forschungsergebnisse ermöglicht werden. In den Kieler Meereswissenschaften (Kiel Marine Science und Future Ocean) soll der neue Forschungsbereich Digital Ocean diese Transformation fördern. Hier weiterlesen

Flüchtlinge auf dem Mittelmeer und Klimamigration im Pazifikraum

19.07.2017

Ein Vortrag im Rahmen des "Colloquium Fundamentale" von Professorin Dr. Silja Klepp, Soziale Dynamik in Küsten- und Meeresgebieten, Geografisches Institut, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

20.07.2017 ab 18:30
Redtenbacher-Hörsaal, KIT Campus Süd, Geb. 10.91, Engelbert-Arnold-Str. 4, EG, Karlsruhe
Hier weiterlesen

Kieler Wissenschaftspreis 2017 geht an Ruth Schmitz-Streit

21.06.2017

Kieler Wissenschaftspreis 2017 geht an Ruth Schmitz-Streit

Landeshauptstadt Kiel ehrt CAU-Mikrobiologin für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen
Am 25. Juni erhält die Kieler Professorin und molekulare Mikrobiologin Ruth Schmitz-Streit, die seit mehr als zehn Jahren im Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft" forscht und sich für die Nachwuchsförderung engagiert, den mit 10.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis 2017 der Stadt Kiel. Mit dem Wissenschaftspreis ehrt die Landeshauptstadt alle zwei Jahre hervorragende wissenschaftliche Leistungen. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen eines Festaktes im Kieler Rathaus. Hier weiterlesen

Universität Kiel auf der Hannover Messe 2017

20.04.2017

Unter Hochdruck bereitet sich die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) derzeit auf die neue Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder vor. Die Exzellenzstrategie stärkt die universitäre Spitzenforschung in Deutschland und ist von 2018 an mit jährlich insgesamt 533 Millionen Euro dotiert.

Vom 24. bis 28. April 2017 stellt die Universität Kiel auf der Hannover Messe in der Halle 2 (Research & Technology) ihre Forschungskonzepte vor. Neben den vier Forschungsschwerpunkten liegt der Fokus auf dem Wissenstransfer, Patenten und Gründerinitiativen. Ergänzt wird die Präsentation um Beispiele exzellenter Einzelforschung. Geplant sind zudem Themenveranstaltungen und ein Stand der Kieler Partneruniversität Posen. Polen ist Partnerland der Messe 2017. Hier weiterlesen

Karrierepfade von Frauen in den Meereswissenschaften

18.04.2017

Das Projekt „Baltic Gender“ startet neuen Blog auf Oceanblogs.org

Auf dem Portal Oceanblogs.org der Kieler Meereswissenschaften startet in dieser Woche einen neuen Blog, das sich mit den sehr vielfältigen Karrierewegen von Frauen in den Meereswissenschaften beschäftigt. Der vom EU-Projekt „Baltic Gender" ins Leben gerufene Blog stellt die beruflichen Erfahrungen der porträtierten Forscherinnen dar und präsentiert ihre Ziele, ihre Erfolge, aber auch Hindernisse in ihrem beruflichen Umfeld. Hier weiterlesen

Forschungsmeldungen

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