Nachrichten

Neu erschienen: World Ocean Review "Küste"

21.11.2017

Präsentation des »World Ocean Review 5 – Die Küste – ein wertvoller Lebensraum unter Druck«: (v.l.) Karsten Schwanke, Ingbert Liebing, Prof. Dr. Silja Klepp, Prof. Dr. Ulrich Bathmann, Nikolaus Gelpke, Monika Breuch-Moritz, Prof. Dr. Martin Visbeck, Dr. Tim Jennerjahn und Prof. em. Dr. Karsten Reise. © Jan Windszus / maribus

Die Küsten – ein boomender Lebensraum zwischen Fluch und Segen
Im neuen World Ocean Review „Die Küsten – ein boomender Lebensraum zwischen Fluch und Segen“ nehmen sich Maribus gGmbH, das Konsortium Deutsche Meeresforschung und der Exzellenzcluster »Ozean der Zukunft« des zentralen Lebensraums der Erde an und spannen den Bogen vom Kampf gegen Naturgefahren bis hin zum Küstenschutz und Konzepten für eine schonende Nutzung. Der »World Ocean Review 5« wurde am 16. November 2017 in der Landesvertretung Schleswig-Holstein in Berlin im Rahmen einer Abendveranstaltung mit Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Bildung vorgestellt. Hier weiterlesen

Forschungs- und Technologiezentrum Westküste der Uni Kiel erhält neues Forschungsschiff

30.10.2017

Forschungsschiff Egidora

Das Forschungs- und Technologiezentrum Westküste (FTZ) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) hat ein neues Forschungsschiff erhalten. Am Mittwoch, den 25. Oktober, fand die Taufe und offizielle Indienststellung in Büsum statt. Der Katamaran mit dem Taufnamen "Egidora" wird künftig bei Forschungsvorhaben in den Küstengewässern von Nord- und Ostsee eingesetzt und bietet Studierenden der Küsten- und Umweltwissenschaften eine mobile Ausbildungsplattform. Hier weiterlesen

Workshop Digital Ocean 2017

18.09.2017

Die digitale Transformation ändert alle Bereiche unseres Lebens, einschließlich der Methoden, die wir in der Forschung einsetzen. Es stellt sich beispielsweise für die Meereswissenschaften die Frage, wie eine digitale Transformation hin zu offenen, nachvollziehbaren Forschungsmethoden bewältigt werden kann.

Meeresforschung basiert u.a. auf Daten aus diversen Beobachtungsinfrastrukturen, empirischen Studien und Modell-Simulationen. Diese Forschung wird von neuartigen Sensorsystemen, leistungsfähigen Computer-Modellen, effizienter Datenflussverarbeitung und Big-Data-Analysen, kombiniert mit nachhaltig entwickelter, offener Forschungssoftware, profitieren. Insbesondere sollen im Digital Ocean im Sinne des Open Science die Wiederholbarkeit, Nachnutzbarkeit und Erweiterbarkeit digitaler Forschungsergebnisse ermöglicht werden. In den Kieler Meereswissenschaften (Kiel Marine Science und Future Ocean) soll der neue Forschungsbereich Digital Ocean diese Transformation fördern. Hier weiterlesen

Flüchtlinge auf dem Mittelmeer und Klimamigration im Pazifikraum

19.07.2017

Ein Vortrag im Rahmen des "Colloquium Fundamentale" von Professorin Dr. Silja Klepp, Soziale Dynamik in Küsten- und Meeresgebieten, Geografisches Institut, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

20.07.2017 ab 18:30
Redtenbacher-Hörsaal, KIT Campus Süd, Geb. 10.91, Engelbert-Arnold-Str. 4, EG, Karlsruhe
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Kieler Wissenschaftspreis 2017 geht an Ruth Schmitz-Streit

21.06.2017

Kieler Wissenschaftspreis 2017 geht an Ruth Schmitz-Streit

Landeshauptstadt Kiel ehrt CAU-Mikrobiologin für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen
Am 25. Juni erhält die Kieler Professorin und molekulare Mikrobiologin Ruth Schmitz-Streit, die seit mehr als zehn Jahren im Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft" forscht und sich für die Nachwuchsförderung engagiert, den mit 10.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis 2017 der Stadt Kiel. Mit dem Wissenschaftspreis ehrt die Landeshauptstadt alle zwei Jahre hervorragende wissenschaftliche Leistungen. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen eines Festaktes im Kieler Rathaus. Hier weiterlesen

Universität Kiel auf der Hannover Messe 2017

20.04.2017

Unter Hochdruck bereitet sich die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) derzeit auf die neue Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder vor. Die Exzellenzstrategie stärkt die universitäre Spitzenforschung in Deutschland und ist von 2018 an mit jährlich insgesamt 533 Millionen Euro dotiert.

Vom 24. bis 28. April 2017 stellt die Universität Kiel auf der Hannover Messe in der Halle 2 (Research & Technology) ihre Forschungskonzepte vor. Neben den vier Forschungsschwerpunkten liegt der Fokus auf dem Wissenstransfer, Patenten und Gründerinitiativen. Ergänzt wird die Präsentation um Beispiele exzellenter Einzelforschung. Geplant sind zudem Themenveranstaltungen und ein Stand der Kieler Partneruniversität Posen. Polen ist Partnerland der Messe 2017. Hier weiterlesen

Karrierepfade von Frauen in den Meereswissenschaften

18.04.2017

Das Projekt „Baltic Gender“ startet neuen Blog auf Oceanblogs.org

Auf dem Portal Oceanblogs.org der Kieler Meereswissenschaften startet in dieser Woche einen neuen Blog, das sich mit den sehr vielfältigen Karrierewegen von Frauen in den Meereswissenschaften beschäftigt. Der vom EU-Projekt „Baltic Gender" ins Leben gerufene Blog stellt die beruflichen Erfahrungen der porträtierten Forscherinnen dar und präsentiert ihre Ziele, ihre Erfolge, aber auch Hindernisse in ihrem beruflichen Umfeld. Hier weiterlesen

Jahrestagung des Arbeitskreises Geographie der Meere und Küsten (AMK)

18.04.2017

Am 20. und 21. April 2017 veranstaltet der Arbeitskreis Geographie der Meere und Küsten (AMK) der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG) seine 35. Jahrestagung in Kiel im Wissenschaftszentrum. Im Rahmen des interdisziplinären Symposiums wird ein breites Themenspektrum in Form von Vorträgen und Postern präsentiert. Die Themenpalette reicht von Küsten-morphodynamik über Ökosystemleistungen, Meeresschutz, Klimaanpassung, Monitoring-Verfahren bis hin zu Küstenschutz und Integriertem Küstenzonen-management. Hier weiterlesen

Workshop zur flächenhaften Kartierung des Meeresbodens in Nord- und Ostsee mit den „mittelgroßen Forschungsschiffen“

07.03.2017

Alkor

Mittelgroße Forschungsschiffe wie die in Kiel beheimaten Schiffe Poseidon oder Alkor spielen besonders für die flächenhafte Kartierung des Meeresbodens in Nord- und Ostsee eine maßgebliche Rolle. Dabei arbeiten die wissenschaftlichen Einrichtungen der norddeutschen Küstenländer in zahlreichen Forschungsprojekten eng miteinander zusammen und erheben für Behörden und Ministerien auf Landes- und Bundesebene die Datengrundlage für die Umsetzung politischer Prozesse wie die Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie oder die europäische Wasserverordnung. Hier weiterlesen

Digital Ocean 2017

07.06.2017

Die digitale Transformation ändert alle Bereiche unseres Lebens, einschließlich der Methoden, die wir in der Forschung einsetzen. Es stellt sich beispielsweise für die Meereswissenschaften die Frage, wie eine digitale Transformation hin zu offenen, nachvollziehbaren Forschungsmethoden bewältigt werden kann.

Meeresforschung basiert u.a. auf Daten aus diversen Beobachtungsinfrastrukturen, empirischen Studien und Modell-Simulationen. Diese Forschung wird von neuartigen Sensorsystemen, leistungsfähigen Computer-Modellen, effizienter Datenflussverarbeitung und Big-Data-Analysen, kombiniert mit nachhaltig entwickelter, offener Forschungssoftware, profitieren. Insbesondere sollen im Digital Ocean im Sinne des Open Science die Wiederholbarkeit, Nachnutzbarkeit und Erweiterbarkeit digitaler Forschungsergebnisse ermöglicht werden. In den Kieler Meereswissenschaften (Kiel Marine Science und Future Ocean) soll der neue Forschungsbereich Digital Ocean diese Transformation fördern.

Der Workshop soll über die Herausforderungen der digitalen Transformation in der Meeresforschung informieren und mögliche erste Lösungsansätze aufzeigen. Er richtet sich an Interessierte aus der Meeresforschung, Informationstechnologie und Forschung allgemein.

Ort: Zentrum Molekulare Biowissenschaften (ZMB)
Zeit: 20.09.2017, 12-18 Uhr

Programm:

12:30
Martin Visbeck (Sprecher Exzellenzcluster „Future Ocean“ und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung)
Grußwort

13:00 - 14:30
Jens Greinert (GEOMAR)
"Inaccurate navigation, blurry images and too little samples: How we nevertheless map the deep sea in high resolution and quantify Mn-nodule resources"

Tal Dagan (Universität Kiel)
"Challenges in metagenomics big data"

Katja Matthes (GEOMAR)
"Ocean Systems Modeling"

14:30 - 15:00 Kaffeepause

15:00 - 16:30
Tom Kwasnitschka (GEOMAR)
"Das Ocean Media Lab - Transdisziplinäre Medienforschung im Dienste der Meereswissenschaften"

Klaus Tochtermann (ZBW)
"Forschungsdaten erfolgreich managen - in Deutschland, Europa und der Welt"

Wilhelm Hasselbring (Universität Kiel)
"Sustainable and open ocean research software"

16:30 Networking mit Fingerfood

Um Anmeldung für das Networking wird gebeten unter reiner.jung@email.uni-kiel.de

Veranstaltung Digital Ocean

"RADO - Ran an die Ostsee": Fachworkshop mit "Tiefgang" für Wissenschaftsjournalistinnen und -journalisten

03.02.2017

Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2016*17 „Meere und Ozeane“ organisiert Kiel Marine Science (KMS) gemeinsam mit dem Institut für Ostseeforschung in Warnemünde (IOW), dem Thünen-Institut für Ostseefischerei in Rostock und der Stiftung Deutsches Meeresmuseum in Stralsund ein echtes Workshop-Highlight für Journalistinnen und Journalisten mit besonderem Interesse an Meeres- und Umweltforschung. Unter dem Motto "Open Science" bieten Experten in zwei 2-teiligen Workshops Einblicke in ihre Arbeit und den zugrunde liegende Daten. 

Überdüngung, Überfischung, Sauerstoffnot, Schadstoffbelastung oder Küstenzerstörung durch Stürme und Meeresspiegelanstieg – sind weltweite Umweltprobleme und Phänomene, die sich auch in der Ostsee finden. Derzeit existieren über kaum ein anderes Seegebiet derart lange Zeitreihen und Beobachtungsdaten. An ihrem Beispiel erwerben die Teilnehmenden in Stralsund und Burg auf Fehmarn das Rüstzeug, um Recherchen an Originaldaten und Bewertungen durchführen zu können. Neben der wissenschaftlichen Betrachtung von u.a. Themenkomplexen wie regionale Klimamodelle, Langzeitumweltdaten, Fischerei, Meeressäuger und Küstendynamik, bietet der Workshop die Möglichkeit an einer Tagesfahrt auf einem der Forschungsschiffe teilzunehmen und so die Arbeitsbedingungen an Bord kennenzulernen. 

Der Workshop wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und findet im Frühjahr/Frühsommer statt.

Ausführliche Informationen unter www.ran-an-die-ostsee.de

 

Strand