Kiel Marine Science

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Mediterrane Stadtentwicklung und die Folgen des Meeresspiegelanstiegs

16.09.2020

Mediterrane Stadtentwicklung und die Folgen des Meeresspiegelanstiegs

Forschende der Uni Kiel entwickeln auf 100 Meter genaue Zukunftsszenarien für Städte in zehn Ländern im Mittelmeerraum

Die Ausdehnung von Städten in niedrig gelegenen Küstengebieten nimmt schneller zu als in anderen Regionen. Vor allem Gebiete, die in unmittelbarer Nähe zum Meer und unter 20 Metern Meeresspiegel liegen, sind stark gefährdet durch die Auswirkungen des Klimawandels wie beispielsweise Hochwasser als Folge des Meeresspiegelanstiegs. Dehnen sie sich weiter aus, nimmt das Hochwasserrisiko potenziell zu. Forschende der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) haben gemeinsam mit Partnern aus Berlin und Athen nun ein neues Modell entwickelt, mit dem sich erstmals Stadtentwicklungen von zehn Mittelmeerländern räumlich und zeitlich hoch aufgelöst modellieren lassen. Die Szenarien zeigen deutlich, dass es erhebliche Unterschiede in der Bewertung der Gefährdung von Städten durch Überflutung gibt. Je nach gewähltem Stadtentwicklungsszenario kann der potentielle Anstieg der Gefährdung bestimmter Küstenregionen im Zeitraum bis 2100 um bis zu 104 Prozent variieren. Die Ergebnisse sind kürzlich in der internationalen Fachzeitschrift Scientific Reports erschienen. Hier weiterlesen

Das Meer beginnt hier – auf der EinheitsEXPO in Potsdam

10.09.2020

Das Meer beginnt hier – auf der EinheitsEXPO in Potsdam

Meeresforschung aus Schleswig-Holstein beteiligt sich an Freiluftausstellung zum Tag der deutschen Einheit.

Wie können wir unsere Meere und Küsten nutzen, aber auch schützen? Mit diesen zentralen Fragen beschäftigen sich das Helmholtz-Zentrum Geesthacht – Zentrum für Material- und Küstenforschung (HZG), das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und Kiel Marine Science (KMS) an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Stichworte hierzu sind Klimawandel, regenerative Energien, marine Ökosysteme, Fischfang, Ressourcen und Plastikmüll im Meer. Informationen zu diesen Themenfeldern präsentieren die drei Einrichtungen aktuell bei der EinheitsEXPO in Potsdam. Hier weiterlesen

Black Box Engergiestoffwechsel von Seeigellarven

25.08.2020

Dr. Meike Stumpp

DFG fördert die Kieler Meeresforscherin Meike Stumpp mit einer Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat kürzlich die Einrichtung einer neuen Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) bewilligt. Die Meereswissenschaftlerin und künftige Leiterin der neuen Forschergruppe Dr. Meike Stumpp vom Zoologischen Institut der CAU will mit ihrem Team die Energiestoffwechselprozesse von Larven mariner wirbelloser Meeresorganismen untersuchen, mit besonderem Augenmerk auf der Seeigel-Larve. Ein Schwerpunkt der Forschung, die mit rund einer Millionen Euro und zwei Doktorandenstellen von der DFG finanziert wird, liegt dabei auf dem besseren Verständnis der Verdauungsphysiologie. Ziel ist es, die Schlüsselkomponenten dieses komplexen Prozesses zu identifizieren und zu charakterisieren – besonders auch vor dem Hintergrund der zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels auf den Ozean. Hier weiterlesen

Klimawandel und Migration – Podiumsdiskussion und Ausstellung auf dem Ocean Summit Kiel

05.08.2020

Ocean_Summit_Kiel

Gemeinsam mit Kiel Marine Science (KMS), dem Zentrum für interdisziplinäre Meereswissenschaften an der CAU Kiel, lädt der Ocean Summit am Freitag, 21. August 2020, um 18.30 Uhr zu einer Podiumsdiskussion in das Kesselhaus im Anscharpark Kiel ein. Das Thema des Abends lautet: Klimawandel und Migration – der Umgang mit der Klimakrise in Europa und seine Auswirkungen auf pazifische Inselstaaten. Gäste sind die Humangeographin Prof. Dr. Silja Klepp (CAU), die Hamburger Fotografin und Künstlerin Barbara Dombrowski und die Bundestagsabgeordnete Bündnis 90/ Die Grünen Luise Amtsberg. Durch den Abend führt die Moderatorin Ann-Kathrin Schröder. Die Veranstaltung ist als Hybridveranstaltung (Web und vor Ort) geplant. Hier weiterlesen

Neue Position für Dr. Jörn Schmidt, Center for Ocean and Society, Uni Kiel

29.06.2020

Neue Position für Dr. Jörn Schmidt, Center for Ocean and Society, Uni Kiel

Dr. Jörn Schmidt, Fischereibiologe und Wissenschaftler im Center for Ocean and Society (Kiel Marine Science) an der Christian-Albrechts-Universität (CAU), wechselt zum 1. Juli an den Internationalen Rat für Meeressforschung (ICES) nach Kopenhagen. Der ICES ist eine zwischenstaatliche, meereswissenschaftliche Organisation, die eine Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politikberatung einnimmt. Mehr als 6.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 20 Mitgliedsstaaten sind in über 150 Arbeitsgruppen aktiv. Hier weiterlesen

Event-gesteuerte Methangasaustritte in der Eckernförder Bucht

23.06.2020

Event-gesteuerte Methangasaustritte in der Eckernförder Bucht

Lokales Beispiel eines globalen Phänomens
Im Oktober 2014 untersuchten Forschende der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) im Rahmen einer Ausfahrt mit dem Forschungsschiff ALKOR die Wassersäule und den Meeresboden der Eckernförder Bucht mit geophysikalischen und geochemischen Methoden. Hier weiterlesen

Schiffsemissionen reduzieren - aber wie?

20.05.2020

Schiffsemissionen reduzieren - aber wie?

Transdisziplinäres Forschungsprojekt untersucht Auswirkungen der Schifffahrt
Schiffe sind im internationalen Handel das wichtigste Transportmedium. Forscherinnen und Forscher der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel sowie des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel untersuchen im Rahmen des transdisziplinären und internationalen Forschungsprojekt ShipTRASE Auswirkungen der globalen Schifffahrt auf den Ozean und die Gesellschaft. Das Projekt nimmt in diesen Tagen seine Arbeit auf.

(Gemeinsame Pressemitteilung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel) Hier weiterlesen

Sensationsfund: Spuren eines Regenwaldes in der Westantarktis

09.04.2020

Sensationsfund: Spuren eines Regenwaldes in der Westantarktis

Klimageschichte - neue Studie unter Leitung des AWI mit Kieler Beteiligung belegt unerwartet warmes Südpol-Klima in der Kreidezeit
Ein internationales Forscherteam unter Leitung von Geowissenschaftlern des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, hat ein neues und bislang einzigartiges Fenster in die Klimageschichte der Antarktis aufgestoßen. In einem Sedimentbohrkern, den die Forschenden im Februar 2017 im westantarktischen Amundsenmeer geborgen haben, fanden sie nahezu ursprünglich erhaltenen Waldboden aus der Kreidezeit, einschließlich vieler Pflanzenpollen und -sporen sowie eines dichten Wurzelnetzwerkes. Die Vegetationsüberreste belegen, dass vor etwa 90 Millionen Jahren ein gemäßigter, sumpfiger Regenwald im Küstenbereich der Westantarktis wuchs und die Jahresdurchschnittstemperatur etwa 12 Grad Celsius betrug – ein für das Südpolargebiet außergewöhnlich warmes Klima, das nach Auffassung der Wissenschaftler nur möglich wurde, weil der antarktische Eisschild fehlte und die Kohlendioxidkonzentration in der Atmosphäre deutlich höher war als Klimamodellierungen bislang vermuten ließen. Die Studie, welche die südlichsten direkt verwertbaren Klima- und Umweltdaten aus der Kreidezeit liefert und Klimamodellierer auf der ganzen Welt vor neue Herausforderungen stellt, erscheint heute im Fachmagazin NATURE.Hier weiterlesen

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