Kiel Marine Science

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Weltkulturerbe durch Anstieg des Meeresspiegels bedroht

16.10.2018

Die UNESCO Weltkulturerbestätte Venedig und seine Lagune ist eine der durch Sturmfluten und Küstenerosion meistgefährdetsten Welterbestätten im Mittelmeeraum. Die Gefährdung wird durch den voranschreitenden Meeresspiegelanstieg im Laufe diesen Jahrhunderts weiter verschärft. © Lena Reimann, Sally Brown

Kieler Studie zeigt: Gefährdung durch Sturmfluten könnte um bis zu 50 Prozent steigen

Im Mittelmeerraum befinden sich eine Vielzahl von UNESCO Weltkulturerbestätten in tiefliegenden Küstengebieten. Dazu zählen zum Beispiel die Lagune von Venedig, die Altstadt von Dubrovnik oder die Ruinen von Karthago. Diese Stätten werden im Laufe des 21. Jahrhunderts verstärkt durch einen steigenden Meeresspiegel und durch zunehmende Küstenerosion gefährdet sein. Zu diesem Schluss kommt eine der ersten großräumig angelegten Studien, die Doktorandin Lena Reimann vom Geographischen Institut der Christian-Albrechts-Universität zusammen mit Professor Athanasios Vafeidis und internationalen Partnern durchgeführt hat. Die Ergebnisse hat das Team in der aktuellen Ausgabe (Dienstag, 16. Oktober) in dem renommierten Fachjournal Nature Communications veröffentlicht. Hier weiterlesen

Workshop Digital Ocean 2018

26.07.2018

Digitale Woche Kiel 2018

Die digitale Transformation ändert alle Bereiche unseres Lebens, einschließlich der Methoden, die wir in der Forschung einsetzen. Es stellt sich beispielsweise für die Meereswissenschaften die Frage, wie eine digitale Transformation hin zu offenen, nachvollziehbaren Forschungsmethoden bewältigt werden kann.

Meeresforschung basiert u.a. auf Daten aus diversen Beobachtungsinfrastrukturen, empirischen Studien und Modell-Simulationen. Diese Forschung wird von neuartigen Sensorsystemen, leistungsfähigen Computer-Modellen, effizienter Datenflussverarbeitung und Big-Data-Analysen, kombiniert mit nachhaltig entwickelter, offener Forschungssoftware, profitieren. Insbesondere sollen im Digital Ocean im Sinne des Open Science die Wiederholbarkeit, Nachnutzbarkeit und Erweiterbarkeit digitaler Forschungsergebnisse ermöglicht werden. Hier weiterlesen

Neue Substanzen in marinen Pilzen aus der Nordsee entschlüsselt

16.07.2018

Neue Substanzen in marinen Pilzen aus der Nordsee entschlüsselt

Kieler Forschende entdecken unbekannte Gen-Cluster von zwei marinen Pilzarten als mögliche Basis für neue Wirkstoffe

Der Ozean ist nicht nur eine Quelle mineralischer Rohstoffe. In den Weltmeeren steckt auch ein bisher noch wenig erforschtes, großes Potenzial für die Gewinnung von neuen Wirkstoffen aus Organismen wie marinen Pilzen, die beispielsweise in der Medizin, Kosmetik oder im Pflanzenschutz eingesetzt werden können. Auf der Suche nach unbekannten Substanzen aus dem Meer haben Forschende der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) gemeinsam mit internationalen Kollegen zum ersten Mal das Erbgut von zwei marinen Pilzen aus dem Wattenmeer der Nordsee, der Arten Calcarisporiumsp. und Pestalotiopsissp., analysiert. Dabei ist es ihnen gelungen, neuartige Gen-Cluster, die für sogenannte Sekundärmetabolite kodieren, zu entschlüsseln – eine wichtige Basis für die Entwicklung neuer Medikamente. Die Ergebnisse wurden heute (Donnerstag, 5. Juli) in der Fachzeitschrift Scientific Reports veröffentlicht. Hier weiterlesen

5 – 6 July KMS-Workshop: THE STUDY OF OCEAN NARRATIVES IN DIGITAL HUMANITIES

04.06.2018

Teaser

Die Digitalen Geisteswissenschaften sind ein Forschungsfeld, welches sich schnell entwickelt und welches hauptsächlich über computergestützte Methoden und digitale Ressourcen in den Geistes- und Kulturwissenschaften definiert wird. Die digitalen Geisteswissenschaften wurden als Gefahr und/oder herausragende Gelegenheit für die klassischen Geisteswissenschaften gesehen. Gleichzeitig haben sie innovatives Potential für die Untersuchung von Narrativen in diversen Fächern der Geistes-und Sozialwissenschaften, und darüber hinaus.

Das Ziel des Workshops war Forscherinnen und Forscher aus verschiedenen Fachbereichen zusammen zu bringen, um diese Ansätze umfassend zu diskutieren. Mit Rücksicht auf die verschiedenen Ausgangspunkte der Teilnehmenden, war der Workshop rund um einführende Vorträge strukturiert und bat viel Raum für Fragen und Antworten. Hier weiterlesen

Deutsche Meeresforschung trifft sich in Kiel

09.05.2018

Teaser deutsche Meeresforschung

Festsymposium und Schiffstaufe in Gedenken an den Meeresgeologen und Visionär Eugen Seibold

Zu Ehren von Eugen Seibold, der maßgeblich zur Entwicklung der deutschen Meeresforschung beitrug, findet am 11. Mai 2018 in Kiel ein hochrangig besetztes Festsymposium statt. Denn Prof. Dr. Eugen Seibold, der Generationen von Meereswissenschaftlern ausgebildet und geprägt hat, wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Ein Highlight im Anschluss dieser besonderen Veranstaltung: Die neue Hochsee-Forschungsyacht des Mainzer Max-Planck-Instituts für Chemie wird auf den Namen des bekannten Wissenschaftlers getauft. Hier weiterlesen

Ausstellung 16. April bis 14. Mai Scheitern mit Meerwert – Von den Untiefen maritimer Erfindungen

16.04.2018

Von den Untiefen maritimer Erfindungen aus Kiel

Eine Ausstellung von Studierendes des Historischen Seminars der CAU über die Erfolgsgeschichte anfänglich gescheiterter maritimer Erfindungen

Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts veränderte sich die Schifffahrt grundlegend: Neue Erfindungen eroberten den Weltmarkt und sorgten für einen schnelleren und sichereren Schiffsverkehr. Doch nicht alle Innovationen vollzogen sich ohne Startschwierigkeiten. Die Ausstellung beschäftigt sich mit maritimen Erfindungen aus Kiel, die anfänglich aus verschiedensten Gründen scheiterten, und deckt die erstaunlichen Erfolgsgeschichten hinter den scheinbaren Misserfolgen auf - das Scheitern mit Mehrwert. Hier weiterlesen

Küste im Wandel – Symposium in Berlin thematisiert Herausforderungen für die Küstenmeerforschung

27.02.2018

Küste im wandel

Unter dem Thema „Küste im Wandel“ treffen sich vom 28. Februar bis zum 2 März führende Küstenforscherinnen -und forscher im Umweltforum in Berlin zum 2. Symposium „Küstenmeerforschung“. Die Veranstaltung unterstützt den vom BMBF gestalteten Agendaprozess „MARE:N – Küstenregionen“ und wird vom Konsortium Deutsche Meeresforschung (KDM) unter maßgeblicher Beteiligung der KDM-Strategiegruppe „Küste“ organisiert. Hier weiterlesen

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