Kiel Marine Science

Datenmanagement

Die Kiel Marine Science (KMS) Aktivitäten zum Daten- und Informationsmanagement sind inspiriert durch nationale und internationale Kooperationen in der interdisziplinären Forschung. Die Bereitstellung einer vernetzten, flexiblen und erweiterbaren Infrastruktur für Forschungsdatenmanagement (FDM) ist das Ziel von zahlreichen Aktivitäten, die Mitglieder von KMS in ihrer Forschung und Kooperationen unterstützen. Dabei wird berücksichtigt, dass Forschende innerhalb von Kooperationen Mess- und Laborinfrastruktur gemeinsam nutzen. Hier arbeitet das Forschungsdatenmanagement von KMS eng mit dem Rechenzentrum der Universität Kiel zusammen, um Doppelung von Diensten und Entwicklung zu vermeiden und die Zukunftsfähigkeit der Infrastruktur zu sichern.

Die gesellschaftlichen Ansprüche an ein Forschungsdatenmanagement wachsen kontinuierlich und die Forschungsförderer reagieren auf den erhöhten Bedarf in ihren Förderrichtlinien in Form von Datenmanagementplänen für Projektanträge. Infrastrukturunterstützung soll Forschenden ermöglichen, auch zukünftig erfolgreich Projekte einwerben zu können.

Datenmanagement-Projekte
SynFo – Synergienbildung auf der operativen Ebene des Forschungsdatenmanagements
Eine interdisziplinäre Meeresforschung macht institutionelle Zusammenarbeit in Projekten und Forschungsvorhaben unabdingbar. Allerdings sind die infrastrukturellen Rahmenbedingungen für solche Zusammenarbeit an vielen Stellen noch unklar. Das Spannungsfeld aus kollaborativer Forschung und Infrastrukturnutzung ist das Forschungsthema des BMBF Projektes SynFo, das durch das Datenmanagement an der CAU eingeworben wurde. In diesem Projekt werden praxisorientierte Musterverträge und Vereinbarungen entwickelt, um die langfristige Nutzbarkeit von IT-Services im Forschungsdatenmanagement zu klären. 

UniLLAP - Universitäres Datenmanagement: von Lehre, Lernen und Anwendung in die Praxis 
Die Datenmengen in der Wissenschaft nehmen immer weiter zu. Das Rüstzeug zum Umgang mit dieser Datenflut soll Teil der generellen Lehrveranstaltungen der studentischen Grundausbildung werden und als Weiterbildungsmöglichkeit dem technischen Laborpersonal zur Verfügung stehen. In diesem vom BMBF geförderten Projekt werden Konzepte erarbeitet um praktische Lehrveranstaltungen umzustellen auf praxisorientierte und disziplinspezifische Datenmanagementmethoden. Weiterführende Lehrveranstaltungen für Master und PhD können dann auf die interdisziplinären Methoden eingehen. Das von KMS angestrebte Konzept zur Datenakquise ist die Datenerfassung zum Zeitpunkt der Datenentstehung, also im Labor, im Feld oder auf dem Schiff. Dieses Konzept kommt auch bei UniLLAP zur Anwendung und wird so KMS helfen eine praxistaugliche Datenplattform für die Kieler Meereswissenschaft anzubieten.

GeRDI – Generic Research Data Infrastructure
Das Kiel Marine Science Daten und Informationsmanagement unterstützt Forschungskonsortien, die sich der Lösung von generelle Fragestellungen um die Nutzung, Archivierung oder Publikation von Forschungsdaten beschäftigen. Ein solches Projekt ist GeRDI, in dem Informatiker der CAU und KMS die Architektur einer nationalen generischen Forschungsdatenplattform untersuchen.
http://www.gerdi-project.de

Zusammenarbeit mit dem GEOMAR
Die historische gewachsene Verbindung von Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und dem GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung wird auch im Forschungsdatenmanagement fortgeführt. Der Exzellenz Cluster ‚The Future Ocean’ hat sich für ein disziplinspezifisches Datenmanagement am Wissenschaftsstandort Kiel mit andern Projekten zusammengetan, um am GEOMAR eine erste Gruppe für marines Datenmanagement zu etablieren. Diese wird nun von KMS auf der Universitären Seite mit dem GEOMAR Datenmanagement Team als Kooperation weitergeführt.
http://www.geomar.de/en/service/data-management

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