Kiel Marine Science

Prof. Dr. rer. nat. Dr. h. c. Thomas Bosch

Am Botanischen Garten 1-9, 24118 Kiel
Telefon: +49 431 880-4170
tbosch@zoologie.uni-kiel.de

Persönliche Website

Informationen über Prof. Dr. rer. nat. Dr. h. c. Thomas Bosch

Portrait

Thomas Bosch studierte von 1976 bis 1983 Biologie an der Universität München und dem Swansea University College im Vereinigten Königreich. Seinen Doktor bekam er 1986 von der Universität München verliehen. Von 1986 bis 1988 hatte er dann eine Stelle als Postdoktorand an der Universität von Kalifornien, Irvine, in den USA inne. Nach seiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität München wurde er 1997 zum Professor für Zoologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena berufen.

Seit 2000 ist Bosch Professor für Allgemeine Zoologie an der CAU Kiel. Von 2010 bis 2013 war er Vizepräsident der CAU Kiel und war für die institutionelle Strategie und internationale Beziehungen der Universität zuständig. Weiterhin ist Bosch leitender Redakteur der Fachzeitschrift „Zoology“. Er ist auch in mehreren nationalen und internationalen Akademischen Komitees und Ausschüssen Mitglied. Zu seinen Auszeichnungen gehört der akademische Grad Dr. Honoris causa von der Staatlichen Universität St. Petersburg, Russland (2004).

Forschungsfragen

Lange Zeit war das Hauptziel der wirtsverbundenen Mikrobiologie pathogene Bakterien und infektiöse Krankheiten zu untersuchen; der potentielle Vorteil von guten Bakterien blieb dabei oft unbeachtet. In den vergangenen zehn Jahren hat die Biologie revolutionäre Fortschritte von jahrhundertealten Debatten über die relative Bedeutung von nicht-pathogenen Bakterien gemacht. Heutzutage wissen wir, dass Individuen nicht einsame, homogene Einheiten sind, sondern aus komplexen Gemeinschaften von verschiedenen Arten bestehen, die sich wahrscheinlich über eine Milliarde von Jahren der Koexistenz entwickelt haben. Wenn man einen Organismus als Vielarten-Metaorganismus betrachtet, ergeben sich viele Fragen.

Zum Beispiel:

  • Wie wurde das Immunsystem von der Notwendigkeit, die Symbionten unterzubringen, geprägt?
  • Wie koevoluiert es mit symbiotischen Mikrobiota, um sowohl die Artengesellschaften zu gestalten und unterzubringen?
  • Wie beeinflussen die ansässigen Symbionten die Fitness und somit die ökologisch wichtigen Eigenschaften der Wirte?
  • Gibt es ein Zusammenspiel von den Stammzellenregulationsmechanismen des Wirtes und der Zusammensetzung der ansässigen symbiotischen Mikroben, sodass Störungen in einem der beiden eine Restrukturierung oder Zurücksetzung in dem anderen auslöst?


 

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