Kiel Marine Science

Prof. Dr. Marie-Catherine Riekhof

mcriekhof@ae.uni-kiel.de

Information about Prof. Dr. Marie-Catherine Riekhof

Portrait

Marie-Catherine Riekhof ist seit dem 1. November 2019 Professorin für Politische Ökonomie des Ressourcenmanagements mit Schwerpunkt auf Meeres- und Küstenressourcen an der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät und leitet das neue Zentrum mit dem Arbeitstitel „Kiel Ocean Assessment and Solution Center“ im Schwerpunkt Kiel Marine Science (KMS).

Sie wechselt vom schweizerischen Center of Economic Research in Zürich (ETH Zürich) nach einem kurzen Aufenthalt an der Uni Freiburg wieder zurück nach Kiel. In den Jahren 2009 bis 2015 arbeitete sie bereits am Institut für Volkswirtschaftslehre und hat in der Zeit promoviert. Weitere internationale Erfahrungen sammelte sie als Weltbank-Consultant in Indien und bei Forschungsaufenthalten im Senegal und in den USA.

Marie-Catherine Riekhof arbeitet konzeptionell sowie mit quantifizierbaren ökologisch-ökonomischen Modellen und hat Erfahrung in der Durchführung und Auswertung empirischer Studien. In nächster Zeit möchte sie die Auswirkungen verschiedener Regulierungen im Bereich von Meeres- und Küstenressourcen betrachten sowie die Endogenität deren Umsetzung. Hier möchte sie u.a. an der Kopplung von Modellen verschiedener Disziplinen mitwirken sowie Haushalts- und Satellitendaten kombinieren, um den Einfluss des technologischen Wandels und internationaler Vereinbarungen auf die Nutzung mariner Ressourcen zu untersuchen.

Research questions

Marie-Catherine Riekhof untersucht die Auswirkungen verschiedener institutioneller Regelungen im Bereich von Meeres- und Küstenressourcen. Dabei werden Probleme in der Umsetzung thematisiert, um beispielsweise die unterschiedlichen Auswirkungen auf Transaktionskosten zu berücksichtigen.

  • Wie beeinflussen institutionelle Regelungen (internationale Vereinbarungen, Ausgestaltung der Fischereirechte, … ) und der Einsatz neuer Technologien (Industrialisierung der Fischereiflotte, Entsalzungstechnologien, Marine Aquakultur, Ozeandüngung…) die Nutzung natürlicher Ressourcen (Fisch, Bindung von Co2, Rohstoffabbau,…), sowie die Verteilung von Gewinnen und Risiken zwischen verschiedenen Nutzergruppen (z.B. Küsten vs. Hochseefischerei, Tourismus, Naturschutz, …)?
  • Welche Faktoren (Regulierungskosten, Zustand der natürlichen Ressourcen, Interessensgruppen, … ) beeinflussen die Umsetzbarkeit von Umweltpolitik?
  • Wie können wir verschiedene Modelle koppeln, um die Erkenntnisse aus unterschiedlichen Disziplinen zusammenbringen, und wie können wir mit verschiedenen Nutzergruppen in den Dialog zu treten, um durch besser abgestimmte politische Programme die Ergebnisse zu verbessern?

 

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