Nachrichten

Neue Position für Dr. Jörn Schmidt, Center for Ocean and Society, Uni Kiel

29.06.2020

Neue Position für Dr. Jörn Schmidt, Center for Ocean and Society, Uni Kiel

Dr. Jörn Schmidt, Fischereibiologe und Wissenschaftler im Center for Ocean and Society (Kiel Marine Science) an der Christian-Albrechts-Universität (CAU), wechselt zum 1. Juli an den Internationalen Rat für Meeressforschung (ICES) nach Kopenhagen. Der ICES ist eine zwischenstaatliche, meereswissenschaftliche Organisation, die eine Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politikberatung einnimmt. Mehr als 6.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 20 Mitgliedsstaaten sind in über 150 Arbeitsgruppen aktiv. Hier weiterlesen

Event-gesteuerte Methangasaustritte in der Eckernförder Bucht

23.06.2020

Event-gesteuerte Methangasaustritte in der Eckernförder Bucht

Lokales Beispiel eines globalen Phänomens
Im Oktober 2014 untersuchten Forschende der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) im Rahmen einer Ausfahrt mit dem Forschungsschiff ALKOR die Wassersäule und den Meeresboden der Eckernförder Bucht mit geophysikalischen und geochemischen Methoden. Hier weiterlesen

Schiffsemissionen reduzieren - aber wie?

20.05.2020

Schiffsemissionen reduzieren - aber wie?

Transdisziplinäres Forschungsprojekt untersucht Auswirkungen der Schifffahrt
Schiffe sind im internationalen Handel das wichtigste Transportmedium. Forscherinnen und Forscher der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel sowie des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel untersuchen im Rahmen des transdisziplinären und internationalen Forschungsprojekt ShipTRASE Auswirkungen der globalen Schifffahrt auf den Ozean und die Gesellschaft. Das Projekt nimmt in diesen Tagen seine Arbeit auf.

(Gemeinsame Pressemitteilung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel) Hier weiterlesen

Sensationsfund: Spuren eines Regenwaldes in der Westantarktis

09.04.2020

Sensationsfund: Spuren eines Regenwaldes in der Westantarktis

Klimageschichte - neue Studie unter Leitung des AWI mit Kieler Beteiligung belegt unerwartet warmes Südpol-Klima in der Kreidezeit
Ein internationales Forscherteam unter Leitung von Geowissenschaftlern des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, hat ein neues und bislang einzigartiges Fenster in die Klimageschichte der Antarktis aufgestoßen. In einem Sedimentbohrkern, den die Forschenden im Februar 2017 im westantarktischen Amundsenmeer geborgen haben, fanden sie nahezu ursprünglich erhaltenen Waldboden aus der Kreidezeit, einschließlich vieler Pflanzenpollen und -sporen sowie eines dichten Wurzelnetzwerkes. Die Vegetationsüberreste belegen, dass vor etwa 90 Millionen Jahren ein gemäßigter, sumpfiger Regenwald im Küstenbereich der Westantarktis wuchs und die Jahresdurchschnittstemperatur etwa 12 Grad Celsius betrug – ein für das Südpolargebiet außergewöhnlich warmes Klima, das nach Auffassung der Wissenschaftler nur möglich wurde, weil der antarktische Eisschild fehlte und die Kohlendioxidkonzentration in der Atmosphäre deutlich höher war als Klimamodellierungen bislang vermuten ließen. Die Studie, welche die südlichsten direkt verwertbaren Klima- und Umweltdaten aus der Kreidezeit liefert und Klimamodellierer auf der ganzen Welt vor neue Herausforderungen stellt, erscheint heute im Fachmagazin NATURE.Hier weiterlesen

Zukunft der Meeresspiegel

11.12.2019

Indonesien will seine Hauptstadt von Jakarta nach Borneo verlegen, da die Stadt zu versinken droht. Venedig stand im November dreimal zu großen Teilen unter Wasser, die Pegel stiegen auf mehr als 1,50 Meter. Ereignisse wie diese werden durch die steigenden Meeresspiegel verstärkt. Etwa 680 Millionen Menschen leben in der direkten Umgebung von Küsten oder auf kleinen Inseln. Ihr Leben und auch Überleben hängt unmittelbar von dem Niveau der zukünftigen Meeresspiegel ab: kleine Inselstaaten wie Kiribati, Tuvalu oder Fidschi könnten im Meer verschwinden, Sturmfluten häufiger und höher auflaufen. Um den Klimawandel und damit auch den Meeresspiegelanstieg zu begrenzen, einigte sich die Weltgemeinschaft 2015 auf das Übereinkommen von Paris. Dessen weitere Umsetzung wird derzeit in Madrid auf der 25. Weltklimakonferenz (COP25) verhandelt.

Pressemitteilung des Deutschen Klima-Konsortiums und des Konsortiums Deutsche Meeresforschung.
Eine neue Broschüre des Deutschen Klima-Konsortiums und des Konsortiums Deutsche Meeresforschung erklärt die wissenschaftlichen Grundlagen zum Meeresspiegelanstieg und hilft, die Risiken besser einzuschätzen. Die immer schneller steigenden Meeresspiegel sind ein Grund, warum sich die Weltgemeinschaft auf das Übereinkommen von Paris geeinigt hat. Dessen Umsetzung wird aktuell beim Klimagipfel in Madrid verhandelt.Hier weiterlesen

Leben unter Extrembedingungen an heißen Quellen im Ozean

21.11.2019

Leben unter Extrembedingungen an heißen Quellen im Ozean

Meeresforschende an der Uni Kiel entschlüsseln Anpassungsmechanismen von Lebensgemeinschaften an aktivem Vulkan in Taiwan
Die Vulkaninsel Kueishantao im Nordosten Taiwans ist ein extremer Lebensraum für marine Organismen. Mit einem aktiven Vulkan verfügt das küstennahe Gebiet über ein einzigartiges Hydrothermalfeld mit einer Vielzahl an heißen Quellen und vulkanischen Gasen. Der Säuregehalt des Untersuchungsgebietes zählte zu den höchsten der Welt. Das gut zugängliche Flachwasser rund um der Vulkaninsel gehört damit zu den idealen Forschungsumgebungen, um die Anpassungsfähigkeiten von zum Teil hoch spezialisierten marinen Organismen wie Krebse an stark versauertes und toxisches Meerwasser zu untersuchen. Hier weiterlesen

Das Meer in den audiovisuellen Medien

06.11.2019

Screening the Sea

Konferenz des Fachbereichs Medienwissenschaft an der Uni Kiel nimmt die gesellschaftliche und kulturelle Rolle des Meeresfilms in den Fokus
Am 24. und 25. Oktober 2019 trafen sich rund 80 Studierende, Forschende verschiedener geistes- und naturwissenschaftlicher Fachrichtungen, Filmschaffende und Interessierte von Umweltorganisationen und Öffentlichkeit zur Konferenz „Screening the Sea: Die audiovisuellen Medien und das Meer“ im Kieler Innovations- und Technologiezentrum (KITZ), um sich über die unterschiedlichen Dimensionen der Darstellung und Funktionalisierung des Meeres in audiovisuellen Medien und deren gesellschaftliches Wirkungspotenzial auszutauschen. Die Konferenz, die zum ersten Mal in das Programm des internationalen Meeresfilmfestivals CINEMARE Kiel eingebettet war, setzte sich besonders mit der medienkulturellen Bedeutung von meeresbezogenen Filmen und anderen audiovisuellen Formen wie Virtual Reality, Videospielen oder YouTube-Videos und ihrem Einfluss auf gesellschaftliche Sichtweisen früher und heute auseinander.Hier weiterlesen

Ringvorlesung: Der Mensch und das Meer

30.10.2019

Der Mensch und das Meer – wie Erzählungen unseren Umgang mit dem Ozean beeinflussen

„Der Mensch und das Meer – wie Erzählungen unseren Umgang mit dem Ozean beeinflussen“
Erzählungen über den Ozean gibt es mannigfach – ob Weltliteratur wie Moby Dick oder der Mythos „Blanker Hans“ als Synonym für die Sturmfluten der Nordsee. Solche überlieferten Geschichten sind mehr als reine Fiktion. Sie sind sogenannte Narrative, beschreiben Fakten und die Sichtweise der Menschen auf den Ozean und mehr noch die in einem größeren Kulturkreis gemeinsame Art und Weise, mit den Weltmeeren umzugehen.Hier weiterlesen

Tauchausbildung unter Extrembedingungen

28.10.2019

Forschungstaucher

Erfolgreicher Abschluss des 50. Forschungstauchlehrgangs an der Uni Kiel
70 Tauchgänge in 30 Tauchstunden im Freiwasser, dazu eine umfangreiche theoretische Prüfung – ein anspruchsvolles Programm haben elf neue Forschungstaucherinnen und -taucher im Rahmen des kürzlich beendeten 50. Forschungstauchlehrgangs an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) erfolgreich bewältigt. Sie alle sind nun speziell ausgebildet für wissenschaftliche Arbeiten im Meer, auch unter Extrembedingungen.Hier weiterlesen

Europas ältester See zeichnet 1,4 Millionen Jahre mediterranes Klima auf

09.09.2019

Europas ältester See zeichnet 1,4 Millionen Jahre mediterranes Klima auf. Auf einer Plattform installierten die Forschenden spezielle Bohrgeräte, mit denen sich Sedimente bis in eine Tiefe von 568 Metern gewinnen ließen. Foto: Katja Lindhorst, Uni Kiel

Kieler Geophysiker an erfolgreicher Tiefseebohrung im Ohrid-See beteiligt
Der Ohrid-See an der Grenze zwischen den Republiken Nordmazedonien und Albanien ist der älteste See Europas und beherbergt ein einzigartiges Ökosystem mit einer reichen Artenvielfalt. Mehr als 300 Tier- und Pflanzenarten, die nirgendwo sonst auf der Erde vorkommen, sind hier zu Hause. Damit gehört der See, dessen Wasser sich aus mehreren Quellen und nicht aus Flüssen speist, zu den wichtigsten Klimaarchiven in Mitteleuropa. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung der Universität Köln und mit Beteiligung von Kieler Meeresforschenden des Instituts für Geowissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) hat nun in der Fachzeitschrift Nature die Ergebnisse einer der erfolgreichsten Seebohrungsprojekte veröffentlicht. Hier weiterlesen

Automatisierte Schifffahrt, Mikroplastik und Antifouling

05.09.2019

Uni Kiel stellt alle drei Preisträger des KOMPASS-Preises 2019

Uni Kiel stellt alle drei Preisträger des KOMPASS-Preises 2019
Gleich drei Projekte von Masterstudierenden und Doktoranden der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) wurden in diesem Jahr mit dem KOMPASS-Preis 2019 für innovative, maritime und wissenschaftliche Arbeiten aus Schleswig-Holstein ausgezeichnet. Die Preisverleihung erfolgte bereits Mitte August im Kieler Yachtclub im Rahmen des zehnten Maritimen Sommertreffs, einem Branchentreff für rund 400 Entscheider aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Hier weiterlesen

Neue Methoden für die Ozeanforschung

04.09.2019

Digitale Woche Kiel / Digital Ocean - Digitale Methoden für die Ozeanforschung

Workshop Digital Ocean auf der Digitalen Woche Kiel 2019

Die Digitale Transformation ändert alle Bereiche unseres täglichen Lebens, einschließlich der Forschung. So stellt sich beispielsweise für die Meereswissenschaften die Frage, wie die Transformation hin zu offenen, nachvollziehbaren Forschungsmethoden bewältigt und die Öffentlichkeit eingebunden werden kann. Im Rahmen der Digitalen Woche Kiel bietet der Forschungsschwerpunkt Kiel Marine Science (KMS) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) am Mittwoch, 11. September, einen Vortragsworkshop rund um das Thema „Digital Ocean“ an. Hier weiterlesen

Mit Seegraswiesen dem Klimawandel begegnen

30.07.2019

Seegrass_Klimawandel

Seegraswiesen gehören zu den bedeutenden Ökosystemen im Meer. Sie sind Kinderstube für zahlreiche Meeresbewohner oder dienen dem Küstenschutz, in dem sie starken Wellengang abschwächen. Diese Flachwasserhabitate sind allerdings weltweit auf dem Rückzug und gelten auch in der Ostsee als stark gefährdet, etwa durch einen vermehrten Eintrag von Nährstoffen in die Küstenzonen. Ihre Rolle als Kohlendioxidspeicher wird jedoch zunehmend wichtiger: Seegraswiesen nehmen deutlich mehr CO2 auf als eine vergleichbare Fläche Wald an Land und können somit einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, die Folgen des Klimawandels abzupuffern. Während moderne Satelliten an Land große Flächen von Lebensräumen und deren Veränderungen wie Waldrodungen dokumentieren können, fällt diese Technik für das Meer aber fast vollständig aus. Hier weiterlesen

Startschuss für die Deutsche Allianz Meeresforschung

18.07.2019

Startschuss für die Deutsche Allianz Meeresforschung

Bund und norddeutsche Länder unterzeichnen Vereinbarung zum Aufbau des Verbunds deutscher Meeresforschungseinrichtungen
Heute unterzeichneten führende deutsche Einrichtungen der Meeresforschung der Bundesländer Bremen, Niedersachsen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein die Gründungsvereinbarung der Deutschen Allianz für Meeresforschung (DAM). Auch die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) mit ihrem marinen Forschungsschwerpunkt Kiel Marine Science (KMS) gehört zu den Gründungsmitgliedern.
„Wir freuen uns sehr, dass wir zu den Gründungsmitgliedern der Deutschen Allianz für Meeresforschung gehören. Der Zusammenschluss ermöglicht uns, auch in Zukunft Meeresforschung auf höchstem Niveau betreiben zu können," sagt CAU-Präsident Lutz Kipp. „Mit der Allianz haben wir nun in Deutschland eine exzellente Plattform, die uns ermöglicht, in wichtigen Forschungsfeldern Kompetenzen und Stärken unterschiedlicher Institutionen zu bündeln," ergänzt Ralph Schneider, Direktor von Kiel Marine Science (KMS) und Professor für marine Klimaforschung am Institut für Geowissenschaften an der CAU. „Unser Ziel wird es sein, international noch sichtbarer zu werden und neue Lösungskonzepte für und mit der Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu erarbeiten." Hier weiterlesen

Recycling auf der Erde schon seit mehr als 3 Milliarden Jahren

17.07.2019

Recycling auf der Erde schon seit mehr als 3 Milliarden Jahren

Plattentektonik viel älter als bisher angenommen
Erst vor 100 Jahren entwickelte Alfred Wegener die Theorie der Kontinentalverschiebung. Der damit verbundene Recyclingprozess von Krustenmaterial begann aber wesentlich früher als bisher angenommen. Ein internationales Wissenschaftlerteam unter Beteiligung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel legte jetzt Beweise vor, nach denen diese Prozesse schon vor mehr als drei Milliarden Jahren begannen. Die Studie wurde in der internationalen Fachzeitschrift Nature veröffentlicht. Hier weiterlesen

Internationaler Workshop zur Umweltgerechtigkeit an der Uni Kiel

05.06.2019

Internationaler Workshop zur Umweltgerechtigkeit an der Uni Kiel

Die Auswirkungen des Klimawandels wie Stürme, Überschwemmungen oder der Meeresspiegelanstieg und die damit verbundenen Umweltkrisen haben starken Einfluss auf die Menschheit und werfen Fragen nach einem gerechten Umgang mit den Folgen auf. Ein relativ kleiner und wohlhabender Teil der Weltbevölkerung beansprucht einen immer größeren Anteil der Ressourcen auf der Erde und verschmutzt und zerstört gleichzeitig wertvolle Lebensräume an Land und in den Weltmeeren. Betroffen sind oft diejenigen Gruppen, die am wenigsten für die Entwicklungen verantwortlich sind. Doch wie lässt sich ein gerechter Umgang etwa mit den Folgen der Klimaerwärmung oder der Ausbeutung von Ressourcen erreichen? Welche grundsätzlichen Konzepte zur Umweltgerechtigkeit gibt es? Und welche internationalen politischen Praktiken können greifen, um beispielsweise Beteiligungsmöglichkeiten für wirtschaftlich schwächere Staaten zu schaffen? Hier weiterlesen

Nachhaltig leben am, vom und mit dem Meer

05.07.2019

Uni Kiel als Europäische Universität mit Schwerpunkt Meereswissenschaften ausgezeichnet – 5 Millionen Euro für internationale Zusammenarbeit

Uni Kiel als Europäische Universität mit Schwerpunkt Meereswissenschaften ausgezeichnet – 5 Millionen Euro für internationale Zusammenarbeit
Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) gehört mit dem ERASMUS+-Projekt „SEA-EU – Die Europäische Universität der Meere“ zu den 17 neuen Europäischen Universitäten, die aus 54 Anträgen in der ersten Ausschreibungsrunde ausgewählt wurden. Das hat jetzt die Europäische Union (EU) bekannt gegeben. Die bewilligten Allianzen werden in den kommenden drei Jahren mit einem Budget von jeweils 5 Millionen Euro gefördert. Unter der Leitung der Universität Cádiz (Spanien) und mit den Partneruniversitäten Westbretagne (Brest, Frankreich), Danzig (Polen), Split (Kroatien) und Malta plant die Universität Kiel meereswissenschaftliche Studiengänge und Kurse an allen Fakultäten sowie an allen sechs Standorten so anzugleichen, dass wissenschaftliche Mobilität ohne Einschränkung für Studierenden möglich wird. Darüber hinaus werden virtuelle Kursangebote entwickelt und der Austausch von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der beteiligten Einrichtungen gefördert. Hier weiterlesen

Vogelzug über Nord- und Ostsee: Welche Auswirkungen haben Offshore-Windparks?

03.07.2019

Vogelzug über Nord- und Ostsee

Bundesamt für Naturschutz bewilligt neues Verbundprojekt
Die möglichen Auswirkungen von Offshore-Windparks auf Zugvögel stehen im Zentrum des neuen Forschungsprojektes „Trackbird“, das von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Forschungs- und Technologiezentrums Westküste (FTZ) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Vogelforschung „Vogelwarte Helgoland“ in Wilhelmshaven initiiert wurde. Das Projekt ist mit 1,7 Millionen Euro dotiert und wird vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) finanziert. Es startete gestern (Montag, 1. Juli) und hat eine Laufzeit von drei Jahren. Hier weiterlesen

Plankton statt Sonne?

23.05.2019

Plankton Statt Sonne

Schwankungen der Erdbahnparameter gelten als Auslöser für langzeitliche Klimaschwankungen wie zum Beispiel Eiszeiten. Dazu zählt die Variation des Neigungswinkels der Erdachse mit einem Zyklus von etwas 40.000 Jahren. Kieler Meeresforscher unter der Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel haben mit Hilfe einer neuartigen Modellstudie gezeigt, dass auch biogeochemische Wechselwirkungen zwischen Ozean und Atmosphäre für Klimaschwankungen auf dieser Zeitskala verantwortlich sein könnten. Die Studie ist in der renommierten Fachzeitschrift Nature Geoscience erschienen. Hier weiterlesen

Neue Programmiersprachen für die Ozeanmodellierung

10.05.2019

Neue Programmiersprachen für die Ozeanmodellierung

Software-Ingenieure an der Uni Kiel wollen neue domänenspezifische Sprachen (DSL) für Klima- und Ozeanmodelle entwickeln
In der Ozean- und Klimaforschung werden unterschiedliche computergestützte Modelle genutzt, um den Ozean zu beschreiben und die zukünftige Entwicklung des größten Lebensraums der Erde vorherzusagen. Ziel ist es etwa, das Klimasystem, die Ozeanströmungen oder den Einfluss des Eintrags von Kohlenstoff in Ozean und Atmosphäre zu verstehen und aus verfügbaren Daten der Vergangenheit und Gegenwart möglichst belastbare Aussagen über die Zukunft zu erhalten. Hier weiterlesen

Kieler Wissenschaftler erhalten UNESCO-Lehrstuhl für Integrierte Meereswissenschaften

08.05.2019

Kieler Wissenschaftler erhalten UNESCO-Lehrstuhl für Integrierte Meereswissenschaften

Gemeinsame Pressemitteilung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) / Kiel Marine Science (KMS) und des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Professor Dr. Arne Körtzinger, Meereschemiker am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel sowie Professor an der Universität Kiel, und Dr. Jörn Schmidt, Fischereibiologe an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), teilen sich ab sofort den UNESCO-Lehrstuhl für Integrierte Meereswissenschaften. Das gab die UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) jetzt bekannt. Damit hält die Kieler Universität auch weiterhin einen von nur zwölf UNESCO-Lehrstühlen in Deutschland. Die UNESCO vergibt die Lehrstühle, um internationale Beziehungen zu stärken und wissenschaftlichen Nachwuchs in so genannten Schwellen- und Entwicklungsländern zu fördern. An der Kieler Universität gibt es seit 1997 einen UNESCO-Lehrstuhl in den Meereswissenschaften. Hier weiterlesen

Zwischen Grundwasser und Ozean

29.04.2019

Nils Moosdorf, Foto: Tom Vierus (ZMT)

Nils Moosdorf ist neuer Professor an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und wurde gemeinsam mit dem Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) in Bremen berufen.

Im aktuellen Sommersemester tritt der Geowissenschaftler Dr. Nils Moosdorf die Professur für Hydrogeologie in Küstengebieten an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Kieler Universität an. Gleichzeitig leitet er eine Arbeitsgruppe zu submarinem Grundwasserabfluss am ZMT. Nils Moosdorf wird die Schnittstelle zwischen Grundwasser und Ozean erforschen und die Auswirkungen von Änderungen im empfindlichen System Küste analysieren. In der Lehre wird er ebenfalls diese Schnittstelle thematisieren und methodisch Geographische Informationssysteme (GIS) in den Geowissenschaften vermitteln. Hier weiterlesen

Startschuss für neues Forschungsprojekt zur Untersuchung von Kipp-Punkten in Peru

18.03.2019

Startschuss für neues Forschungsprojekt zur Untersuchung von Kipp-Punkten in Peru

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt "Sozial-ökologische Kipppunkte im System des nördlichen Humboldtstrom Auftriebsgebiets, ökonomische Auswirkungen und Steuerungsstrategien“ (Humboldt-Tipping)" unter Federführung der Universität Kiel startete am am 1. März 2019 mit einem Auftakttreffen in Kiel. Hier weiterlesen

Wie finanzieren wir die Anpassung an den Klimawandel?

20.02.2019

Wie finanzieren wir die Anpassung an den Klimawandel?

Strom- und Wärmeproduktion, Transport, Entwaldung und Viehhaltung verursachen Treibhausgase und tragen zum globalen Klimawandel bei. Forscherinnen und Forscher sind sich längst einig, dass aktuelle und künftige Maßnahmen zur Senkung der globalen Treibhausgasemissionen nicht ausreichen werden, um schwere Klimafolgen für besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen zu verhindern. Jetzt liegt es in unserer Hand, zukünftige Schäden zu verringern, indem wir uns an den Klimawandel anpassen. Welche Maßnahmen für solche Anpassungen geeignet sind und wie diese finanziert werden können, das steht im Mittelpunkt eines fachübergreifenden Workshops vom 6. bis 8. März. Ausgerichtet wird die Veranstaltung vom Lehrstuhl für Philosophie und Ethik der Umwelt der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Alle Interessierten sind zu der englischsprachigen Veranstaltung mit internationalen Expertinnen und Experten eingeladen. Hier weiterlesen

Ozeanerwärmung beschleunigte vor 8.200 Jahren Gletscherschmelze in Kanada

12.02.2019

Eisberge in der Labradorsee im August. Meeresforschende der Uni Kiel konnten hier im Rahmen einer Expedition mit der MS Merian (MSM-45) mehr als 250 Meter Sedimentkerne gewinnen. Foto/Copyright: Felix Gross, Uni Kiel

Neue Studie von Kieler Meeresforschenden liefert wichtige Erkenntnisse zur Auslösung von starken Schmelzwassereinträgen in die Labradorsee und deren Auswirkungen auf die Ozeanzirkulation

Die Labradorsee zwischen Grönland und der Nordküste von Kanada mit der Hudson Bucht im Hinterland ist eines der wichtigsten Randmeere in subpolaren Regionen. Dort sinkt kaltes, salzhaltiges Wasser von der Ozeanoberfläche in die Tiefe. Diese Tiefenwasserbildung gilt als stabilisierender Faktor für die nordatlantische Zirkulation, die - als nordöstlichen Ausläufer des Golfstroms - auch das milde Klima in Europa entscheidend beeinflusst. Wird das fragile System aus dem Gleichgewicht gebracht, zum Beispiel weil große Eismassen abschmelzen und viel Süßwasser in die Labradorsee fließt, können auch die Temperaturen in Nordeuropa über eine längere Periode stark abkühlen. Hier weiterlesen

Seetaucher und Offshore-Windenergie

30.01.2019

Seetaucher und Offshore-Windenergie

Tagungen zu den Auswirkungen der Offshore-Windenergie auf Seevögel und Meeressäuger

Am 4. und 5. Februar 2019 organisiert das Forschungs- und Technologiezentrum Westküste (FTZ) zwei Tagungen zum Themenkomplex „Vogelzug auf dem Meer und Offshore Windkraft“. Beide Tagungen sind Abschlusskonferenzen für die Projekte BIRDMOVE und MultiBird, die sich mit den Auswirkungen der Off-Shore-Windenergie auf Seevögel und Meeressäuger beschäftigen. Tagungsort sind die Räumlichkeiten der Landesvertretung Schleswig-Holsteins in Berlin. Hier weiterlesen

Einblicke in das Wachstum einer tropischen Koralle

28.01.2019

Einblicke in das Wachstum einer tropischen Koralle

Kalkbildung in Korallen: Ein doppelter Blick und dreifache Messungen erlauben neue Einblicke in das Wachstum einer tropischen Koralle.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Centre Scientifique de Monaco (CSM), des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie in Bremen und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) ist es gelungen, in einer tropischen Korallenart drei Messwerte zu erheben, die für die Bildung des Korallenskelettes besonders wichtig sind. Dadurch können sie erstmalig die vollständige Karbonatchemie am Ort der Verkalkung in einer lebenden Koralle beschreiben. Hier weiterlesen

Weltkulturerbe durch Anstieg des Meeresspiegels bedroht

16.10.2018

Die UNESCO Weltkulturerbestätte Venedig und seine Lagune ist eine der durch Sturmfluten und Küstenerosion meistgefährdetsten Welterbestätten im Mittelmeeraum. Die Gefährdung wird durch den voranschreitenden Meeresspiegelanstieg im Laufe diesen Jahrhunderts weiter verschärft. © Lena Reimann, Sally Brown

Kieler Studie zeigt: Gefährdung durch Sturmfluten könnte um bis zu 50 Prozent steigen

Im Mittelmeerraum befinden sich eine Vielzahl von UNESCO Weltkulturerbestätten in tiefliegenden Küstengebieten. Dazu zählen zum Beispiel die Lagune von Venedig, die Altstadt von Dubrovnik oder die Ruinen von Karthago. Diese Stätten werden im Laufe des 21. Jahrhunderts verstärkt durch einen steigenden Meeresspiegel und durch zunehmende Küstenerosion gefährdet sein. Zu diesem Schluss kommt eine der ersten großräumig angelegten Studien, die Doktorandin Lena Reimann vom Geographischen Institut der Christian-Albrechts-Universität zusammen mit Professor Athanasios Vafeidis und internationalen Partnern durchgeführt hat. Die Ergebnisse hat das Team in der aktuellen Ausgabe (Dienstag, 16. Oktober) in dem renommierten Fachjournal Nature Communications veröffentlicht. Hier weiterlesen

Workshop Digital Ocean 2018

26.07.2018

Digitale Woche Kiel 2018

Die digitale Transformation ändert alle Bereiche unseres Lebens, einschließlich der Methoden, die wir in der Forschung einsetzen. Es stellt sich beispielsweise für die Meereswissenschaften die Frage, wie eine digitale Transformation hin zu offenen, nachvollziehbaren Forschungsmethoden bewältigt werden kann.

Meeresforschung basiert u.a. auf Daten aus diversen Beobachtungsinfrastrukturen, empirischen Studien und Modell-Simulationen. Diese Forschung wird von neuartigen Sensorsystemen, leistungsfähigen Computer-Modellen, effizienter Datenflussverarbeitung und Big-Data-Analysen, kombiniert mit nachhaltig entwickelter, offener Forschungssoftware, profitieren. Insbesondere sollen im Digital Ocean im Sinne des Open Science die Wiederholbarkeit, Nachnutzbarkeit und Erweiterbarkeit digitaler Forschungsergebnisse ermöglicht werden. Hier weiterlesen

Neue Substanzen in marinen Pilzen aus der Nordsee entschlüsselt

16.07.2018

Neue Substanzen in marinen Pilzen aus der Nordsee entschlüsselt

Kieler Forschende entdecken unbekannte Gen-Cluster von zwei marinen Pilzarten als mögliche Basis für neue Wirkstoffe

Der Ozean ist nicht nur eine Quelle mineralischer Rohstoffe. In den Weltmeeren steckt auch ein bisher noch wenig erforschtes, großes Potenzial für die Gewinnung von neuen Wirkstoffen aus Organismen wie marinen Pilzen, die beispielsweise in der Medizin, Kosmetik oder im Pflanzenschutz eingesetzt werden können. Auf der Suche nach unbekannten Substanzen aus dem Meer haben Forschende der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) gemeinsam mit internationalen Kollegen zum ersten Mal das Erbgut von zwei marinen Pilzen aus dem Wattenmeer der Nordsee, der Arten Calcarisporiumsp. und Pestalotiopsissp., analysiert. Dabei ist es ihnen gelungen, neuartige Gen-Cluster, die für sogenannte Sekundärmetabolite kodieren, zu entschlüsseln – eine wichtige Basis für die Entwicklung neuer Medikamente. Die Ergebnisse wurden heute (Donnerstag, 5. Juli) in der Fachzeitschrift Scientific Reports veröffentlicht. Hier weiterlesen

5 – 6 July KMS-Workshop: THE STUDY OF OCEAN NARRATIVES IN DIGITAL HUMANITIES

04.06.2018

Teaser

Die Digitalen Geisteswissenschaften sind ein Forschungsfeld, welches sich schnell entwickelt und welches hauptsächlich über computergestützte Methoden und digitale Ressourcen in den Geistes- und Kulturwissenschaften definiert wird. Die digitalen Geisteswissenschaften wurden als Gefahr und/oder herausragende Gelegenheit für die klassischen Geisteswissenschaften gesehen. Gleichzeitig haben sie innovatives Potential für die Untersuchung von Narrativen in diversen Fächern der Geistes-und Sozialwissenschaften, und darüber hinaus.

Das Ziel des Workshops war Forscherinnen und Forscher aus verschiedenen Fachbereichen zusammen zu bringen, um diese Ansätze umfassend zu diskutieren. Mit Rücksicht auf die verschiedenen Ausgangspunkte der Teilnehmenden, war der Workshop rund um einführende Vorträge strukturiert und bat viel Raum für Fragen und Antworten. Hier weiterlesen

Deutsche Meeresforschung trifft sich in Kiel

09.05.2018

Teaser deutsche Meeresforschung

Festsymposium und Schiffstaufe in Gedenken an den Meeresgeologen und Visionär Eugen Seibold

Zu Ehren von Eugen Seibold, der maßgeblich zur Entwicklung der deutschen Meeresforschung beitrug, findet am 11. Mai 2018 in Kiel ein hochrangig besetztes Festsymposium statt. Denn Prof. Dr. Eugen Seibold, der Generationen von Meereswissenschaftlern ausgebildet und geprägt hat, wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Ein Highlight im Anschluss dieser besonderen Veranstaltung: Die neue Hochsee-Forschungsyacht des Mainzer Max-Planck-Instituts für Chemie wird auf den Namen des bekannten Wissenschaftlers getauft. Hier weiterlesen

Ausstellung 16. April bis 14. Mai Scheitern mit Meerwert – Von den Untiefen maritimer Erfindungen

16.04.2018

Von den Untiefen maritimer Erfindungen aus Kiel

Eine Ausstellung von Studierendes des Historischen Seminars der CAU über die Erfolgsgeschichte anfänglich gescheiterter maritimer Erfindungen

Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts veränderte sich die Schifffahrt grundlegend: Neue Erfindungen eroberten den Weltmarkt und sorgten für einen schnelleren und sichereren Schiffsverkehr. Doch nicht alle Innovationen vollzogen sich ohne Startschwierigkeiten. Die Ausstellung beschäftigt sich mit maritimen Erfindungen aus Kiel, die anfänglich aus verschiedensten Gründen scheiterten, und deckt die erstaunlichen Erfolgsgeschichten hinter den scheinbaren Misserfolgen auf - das Scheitern mit Mehrwert. Hier weiterlesen

Küste im Wandel – Symposium in Berlin thematisiert Herausforderungen für die Küstenmeerforschung

27.02.2018

Küste im wandel

Unter dem Thema „Küste im Wandel“ treffen sich vom 28. Februar bis zum 2 März führende Küstenforscherinnen -und forscher im Umweltforum in Berlin zum 2. Symposium „Küstenmeerforschung“. Die Veranstaltung unterstützt den vom BMBF gestalteten Agendaprozess „MARE:N – Küstenregionen“ und wird vom Konsortium Deutsche Meeresforschung (KDM) unter maßgeblicher Beteiligung der KDM-Strategiegruppe „Küste“ organisiert. Hier weiterlesen

Neu erschienen: World Ocean Review "Küste"

21.11.2017

Präsentation des »World Ocean Review 5 – Die Küste – ein wertvoller Lebensraum unter Druck«: (v.l.) Karsten Schwanke, Ingbert Liebing, Prof. Dr. Silja Klepp, Prof. Dr. Ulrich Bathmann, Nikolaus Gelpke, Monika Breuch-Moritz, Prof. Dr. Martin Visbeck, Dr. Tim Jennerjahn und Prof. em. Dr. Karsten Reise. © Jan Windszus / maribus

Die Küsten – ein boomender Lebensraum zwischen Fluch und Segen
Im neuen World Ocean Review „Die Küsten – ein boomender Lebensraum zwischen Fluch und Segen“ nehmen sich Maribus gGmbH, das Konsortium Deutsche Meeresforschung und der Exzellenzcluster »Ozean der Zukunft« des zentralen Lebensraums der Erde an und spannen den Bogen vom Kampf gegen Naturgefahren bis hin zum Küstenschutz und Konzepten für eine schonende Nutzung. Der »World Ocean Review 5« wurde am 16. November 2017 in der Landesvertretung Schleswig-Holstein in Berlin im Rahmen einer Abendveranstaltung mit Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Bildung vorgestellt. Hier weiterlesen

Forschungs- und Technologiezentrum Westküste der Uni Kiel erhält neues Forschungsschiff

30.10.2017

Forschungsschiff Egidora

Das Forschungs- und Technologiezentrum Westküste (FTZ) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) hat ein neues Forschungsschiff erhalten. Am Mittwoch, den 25. Oktober, fand die Taufe und offizielle Indienststellung in Büsum statt. Der Katamaran mit dem Taufnamen "Egidora" wird künftig bei Forschungsvorhaben in den Küstengewässern von Nord- und Ostsee eingesetzt und bietet Studierenden der Küsten- und Umweltwissenschaften eine mobile Ausbildungsplattform. Hier weiterlesen

Workshop Digital Ocean 2017

18.09.2017

Die digitale Transformation ändert alle Bereiche unseres Lebens, einschließlich der Methoden, die wir in der Forschung einsetzen. Es stellt sich beispielsweise für die Meereswissenschaften die Frage, wie eine digitale Transformation hin zu offenen, nachvollziehbaren Forschungsmethoden bewältigt werden kann.

Meeresforschung basiert u.a. auf Daten aus diversen Beobachtungsinfrastrukturen, empirischen Studien und Modell-Simulationen. Diese Forschung wird von neuartigen Sensorsystemen, leistungsfähigen Computer-Modellen, effizienter Datenflussverarbeitung und Big-Data-Analysen, kombiniert mit nachhaltig entwickelter, offener Forschungssoftware, profitieren. Insbesondere sollen im Digital Ocean im Sinne des Open Science die Wiederholbarkeit, Nachnutzbarkeit und Erweiterbarkeit digitaler Forschungsergebnisse ermöglicht werden. In den Kieler Meereswissenschaften (Kiel Marine Science und Future Ocean) soll der neue Forschungsbereich Digital Ocean diese Transformation fördern. Hier weiterlesen

Flüchtlinge auf dem Mittelmeer und Klimamigration im Pazifikraum

19.07.2017

Ein Vortrag im Rahmen des "Colloquium Fundamentale" von Professorin Dr. Silja Klepp, Soziale Dynamik in Küsten- und Meeresgebieten, Geografisches Institut, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

20.07.2017 ab 18:30
Redtenbacher-Hörsaal, KIT Campus Süd, Geb. 10.91, Engelbert-Arnold-Str. 4, EG, Karlsruhe
Hier weiterlesen

Kieler Wissenschaftspreis 2017 geht an Ruth Schmitz-Streit

21.06.2017

Kieler Wissenschaftspreis 2017 geht an Ruth Schmitz-Streit

Landeshauptstadt Kiel ehrt CAU-Mikrobiologin für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen
Am 25. Juni erhält die Kieler Professorin und molekulare Mikrobiologin Ruth Schmitz-Streit, die seit mehr als zehn Jahren im Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft" forscht und sich für die Nachwuchsförderung engagiert, den mit 10.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis 2017 der Stadt Kiel. Mit dem Wissenschaftspreis ehrt die Landeshauptstadt alle zwei Jahre hervorragende wissenschaftliche Leistungen. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen eines Festaktes im Kieler Rathaus. Hier weiterlesen

Universität Kiel auf der Hannover Messe 2017

20.04.2017

Unter Hochdruck bereitet sich die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) derzeit auf die neue Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder vor. Die Exzellenzstrategie stärkt die universitäre Spitzenforschung in Deutschland und ist von 2018 an mit jährlich insgesamt 533 Millionen Euro dotiert.

Vom 24. bis 28. April 2017 stellt die Universität Kiel auf der Hannover Messe in der Halle 2 (Research & Technology) ihre Forschungskonzepte vor. Neben den vier Forschungsschwerpunkten liegt der Fokus auf dem Wissenstransfer, Patenten und Gründerinitiativen. Ergänzt wird die Präsentation um Beispiele exzellenter Einzelforschung. Geplant sind zudem Themenveranstaltungen und ein Stand der Kieler Partneruniversität Posen. Polen ist Partnerland der Messe 2017. Hier weiterlesen

Jahrestagung des Arbeitskreises Geographie der Meere und Küsten (AMK)

18.04.2017

Am 20. und 21. April 2017 veranstaltet der Arbeitskreis Geographie der Meere und Küsten (AMK) der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG) seine 35. Jahrestagung in Kiel im Wissenschaftszentrum. Im Rahmen des interdisziplinären Symposiums wird ein breites Themenspektrum in Form von Vorträgen und Postern präsentiert. Die Themenpalette reicht von Küsten-morphodynamik über Ökosystemleistungen, Meeresschutz, Klimaanpassung, Monitoring-Verfahren bis hin zu Küstenschutz und Integriertem Küstenzonen-management. Hier weiterlesen

Karrierepfade von Frauen in den Meereswissenschaften

18.04.2017

Das Projekt „Baltic Gender“ startet neuen Blog auf Oceanblogs.org

Auf dem Portal Oceanblogs.org der Kieler Meereswissenschaften startet in dieser Woche einen neuen Blog, das sich mit den sehr vielfältigen Karrierewegen von Frauen in den Meereswissenschaften beschäftigt. Der vom EU-Projekt „Baltic Gender" ins Leben gerufene Blog stellt die beruflichen Erfahrungen der porträtierten Forscherinnen dar und präsentiert ihre Ziele, ihre Erfolge, aber auch Hindernisse in ihrem beruflichen Umfeld. Hier weiterlesen

Workshop zur flächenhaften Kartierung des Meeresbodens in Nord- und Ostsee mit den „mittelgroßen Forschungsschiffen“

07.03.2017

Alkor

Mittelgroße Forschungsschiffe wie die in Kiel beheimaten Schiffe Poseidon oder Alkor spielen besonders für die flächenhafte Kartierung des Meeresbodens in Nord- und Ostsee eine maßgebliche Rolle. Dabei arbeiten die wissenschaftlichen Einrichtungen der norddeutschen Küstenländer in zahlreichen Forschungsprojekten eng miteinander zusammen und erheben für Behörden und Ministerien auf Landes- und Bundesebene die Datengrundlage für die Umsetzung politischer Prozesse wie die Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie oder die europäische Wasserverordnung. Hier weiterlesen

Digital Ocean 2017

07.06.2017

Die digitale Transformation ändert alle Bereiche unseres Lebens, einschließlich der Methoden, die wir in der Forschung einsetzen. Es stellt sich beispielsweise für die Meereswissenschaften die Frage, wie eine digitale Transformation hin zu offenen, nachvollziehbaren Forschungsmethoden bewältigt werden kann.

Meeresforschung basiert u.a. auf Daten aus diversen Beobachtungsinfrastrukturen, empirischen Studien und Modell-Simulationen. Diese Forschung wird von neuartigen Sensorsystemen, leistungsfähigen Computer-Modellen, effizienter Datenflussverarbeitung und Big-Data-Analysen, kombiniert mit nachhaltig entwickelter, offener Forschungssoftware, profitieren. Insbesondere sollen im Digital Ocean im Sinne des Open Science die Wiederholbarkeit, Nachnutzbarkeit und Erweiterbarkeit digitaler Forschungsergebnisse ermöglicht werden. In den Kieler Meereswissenschaften (Kiel Marine Science und Future Ocean) soll der neue Forschungsbereich Digital Ocean diese Transformation fördern.

Der Workshop soll über die Herausforderungen der digitalen Transformation in der Meeresforschung informieren und mögliche erste Lösungsansätze aufzeigen. Er richtet sich an Interessierte aus der Meeresforschung, Informationstechnologie und Forschung allgemein.

Ort: Zentrum Molekulare Biowissenschaften (ZMB)
Zeit: 20.09.2017, 12-18 Uhr

Programm:

12:30
Martin Visbeck (Sprecher Exzellenzcluster „Future Ocean“ und GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung)
Grußwort

13:00 - 14:30
Jens Greinert (GEOMAR)
"Inaccurate navigation, blurry images and too little samples: How we nevertheless map the deep sea in high resolution and quantify Mn-nodule resources"

Tal Dagan (Universität Kiel)
"Challenges in metagenomics big data"

Katja Matthes (GEOMAR)
"Ocean Systems Modeling"

14:30 - 15:00 Kaffeepause

15:00 - 16:30
Tom Kwasnitschka (GEOMAR)
"Das Ocean Media Lab - Transdisziplinäre Medienforschung im Dienste der Meereswissenschaften"

Klaus Tochtermann (ZBW)
"Forschungsdaten erfolgreich managen - in Deutschland, Europa und der Welt"

Wilhelm Hasselbring (Universität Kiel)
"Sustainable and open ocean research software"

16:30 Networking mit Fingerfood

Um Anmeldung für das Networking wird gebeten unter reiner.jung@email.uni-kiel.de

Veranstaltung Digital Ocean

"RADO - Ran an die Ostsee": Fachworkshop mit "Tiefgang" für Wissenschaftsjournalistinnen und -journalisten

03.02.2017

Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2016*17 „Meere und Ozeane“ organisiert Kiel Marine Science (KMS) gemeinsam mit dem Institut für Ostseeforschung in Warnemünde (IOW), dem Thünen-Institut für Ostseefischerei in Rostock und der Stiftung Deutsches Meeresmuseum in Stralsund ein echtes Workshop-Highlight für Journalistinnen und Journalisten mit besonderem Interesse an Meeres- und Umweltforschung. Unter dem Motto "Open Science" bieten Experten in zwei 2-teiligen Workshops Einblicke in ihre Arbeit und den zugrunde liegende Daten. 

Überdüngung, Überfischung, Sauerstoffnot, Schadstoffbelastung oder Küstenzerstörung durch Stürme und Meeresspiegelanstieg – sind weltweite Umweltprobleme und Phänomene, die sich auch in der Ostsee finden. Derzeit existieren über kaum ein anderes Seegebiet derart lange Zeitreihen und Beobachtungsdaten. An ihrem Beispiel erwerben die Teilnehmenden in Stralsund und Burg auf Fehmarn das Rüstzeug, um Recherchen an Originaldaten und Bewertungen durchführen zu können. Neben der wissenschaftlichen Betrachtung von u.a. Themenkomplexen wie regionale Klimamodelle, Langzeitumweltdaten, Fischerei, Meeressäuger und Küstendynamik, bietet der Workshop die Möglichkeit an einer Tagesfahrt auf einem der Forschungsschiffe teilzunehmen und so die Arbeitsbedingungen an Bord kennenzulernen. 

Der Workshop wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und findet im Frühjahr/Frühsommer statt.

Ausführliche Informationen unter www.ran-an-die-ostsee.de

 

Strand