Nachrichten

Digital Ocean 2017

07.06.2017

Die digitale Transformation ändert alle Bereiche unseres Lebens, einschließlich der Methoden, die wir in der Forschung einsetzen. Es stellt sich beispielsweise für die Meereswissenschaften die Frage, wie deren digitale Transformation hin zu offenen, nachvollziehbaren Forschungsmethoden bewältigt werden kann.

Meeresforschung basiert u.a. auf Daten aus diversen Beobachungsinfrastrukturen, aus empirischen Studien und aus Modell-Simulationen. Diese Forschung wird von neuartigen Sensorsystemen, leistungsfähigen Computer-Modellen, effizienter Datenflussverarbeitung und Big-Data-Analysen kombiniert mit nachhaltig entwickelter, offener Forschungssoftware profitieren. Insbesondere sollen im Digital Ocean im Sinne des Open Science die Wiederholbarkeit, Nachnutzbarkeit und Erweiterbarkeit digitaler Forschungsergebnisse ermöglicht werden. In den Kieler Meereswissenschaften (Kiel Marine Science & Future Ocean) soll der neue Forschungsbereich Digital Ocean diese Transformation befördern.

Ort : Zentrum Molekulare Biowissenschaften (ZMB)
Zeit: 20.09.2017, 12-18 h

 

Veranstaltung Digital Ocean

"RADO - Ran an die Ostsee": Fachworkshop mit "Tiefgang" für Wissenschaftsjournalistinnen und -journalisten

03.02.2017

Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2016*17 „Meere und Ozeane“ organisiert Kiel Marine Science (KMS) gemeinsam mit dem Institut für Ostseeforschung in Warnemünde (IOW), dem Thünen-Institut für Ostseefischerei in Rostock und der Stiftung Deutsches Meeresmuseum in Stralsund ein echtes Workshop-Highlight für Journalistinnen und Journalisten mit besonderem Interesse an Meeres- und Umweltforschung. Unter dem Motto "Open Science" bieten Experten in zwei 2-teiligen Workshops Einblicke in ihre Arbeit und den zugrunde liegende Daten. 

Überdüngung, Überfischung, Sauerstoffnot, Schadstoffbelastung oder Küstenzerstörung durch Stürme und Meeresspiegelanstieg – sind weltweite Umweltprobleme und Phänomene, die sich auch in der Ostsee finden. Derzeit existieren über kaum ein anderes Seegebiet derart lange Zeitreihen und Beobachtungsdaten. An ihrem Beispiel erwerben die Teilnehmenden in Stralsund und Burg auf Fehmarn das Rüstzeug, um Recherchen an Originaldaten und Bewertungen durchführen zu können. Neben der wissenschaftlichen Betrachtung von u.a. Themenkomplexen wie regionale Klimamodelle, Langzeitumweltdaten, Fischerei, Meeressäuger und Küstendynamik, bietet der Workshop die Möglichkeit an einer Tagesfahrt auf einem der Forschungsschiffe teilzunehmen und so die Arbeitsbedingungen an Bord kennenzulernen. 

Der Workshop wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und findet im Frühjahr/Frühsommer statt.

Ausführliche Informationen unter www.ran-an-die-ostsee.de

 

Strand