Kiel Marine Science

Forschung

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Forschungsschwerpunkt Kiel Marine Science arbeiten über die Grenzen ihrer Fachbereiche und Fakultäten hinweg in übergreifenden Forschungsprogrammen wie DFG geförderten Sonderforschungsbereichen oder multidisziplinären Forscher-Netzwerken zusammen. Mit ihren Projekten tragen sie zur Profilbildung der inter- und transdisziplinären meereswissenschaftlichen Forschung an der Universität Kiel bei.

Das Future Ocean Netzwerk
Der Ozean. Er bedeckt mehr als zwei Drittel unseres Planeten und spielt eine zentrale Rolle für die Zukunft der Menschheit. Wie beeinflusst der Ozean das Klima und unsere Umwelt im Zuge der fortschreitenden Klimaerwärmung? Wie können lebende und nicht lebende Ressourcen nachhaltig oder nur mit geringen Auswirkungen genutzt werden, um Schutz und Nutzen des Ozeans in Einklang zu bringen? Diesen und weiteren Fragen stellen sich Meeresswissenschaftlerinnen und Meereswissenschaftler des Future Ocean Netzwerkes.
Das Future Ocean Netzwerk ist ein Zusammenschluss von Kieler Forschenden, die in der Nachfolge des Exzellenzclusters „Future Ocean" gemeinsam, interdisziplinär und über Institutsgrenzen hinweg Forschungsprojekte umsetzen, die zu einem nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen aus dem Ozean beitragen. Meereswissenschaftlerinnen und Meereswissenschaftler der Universität Kiel tragen seit mehr als zehn Jahren maßgeblich zu dieser Forschungsagenda bei, in Zusammenarbeit mit dem GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW), Muthesius Kunsthochschule, der Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften (ZBW) und dem Leibniz-Institut für die Naturwissenschaften und Mathematik (IPN).
www.futureocean.org

 

Sonderforschungsbereichs 1182: "Origin and Function of Metaorganisms"
KMS-Forscherinnen und Forscher sind Mitglieder in zwei Sonderforschungsbereichen (SFBs) an der Universität Kiel:
Ziele:

  • Mit Forschungen über die Interaktionen zwischen Wirtsorganismen und ihren assoziierten Mikroorganismen (Mikrobiota) das wachsende interdisziplinäre Forschungsgebiet der Metaorganismus-Forschung voranzubringen.
  • Besser zu verstehen, wie sowohl Wirbeltiere als auch Wirbellose von einer komplexen mikrobiellen Gemeinschaft profitieren und welche Vorteile für das Immunsystem, den Stoffwechsel und das Verhalten damit einhergehen. Da ein Ungleichgewicht in dieser Gemeinschaft zur Krankheitsentstehung beitragen kann.
  • Besseres Verständnis der zugrunde liegenden molekularen und zellulären Mechanismen, die die Interaktionen innerhalb von Metaorganismen kontrollieren. Identifizierung der Schlüsselinteraktionen zwischen den beteiligten Organismen.

 

Im SFB 1182 ist man vor allem interessiert an:

  • den spezifischen funktionellen Konsequenzen dieser Interaktionen
  • den zugrunde liegenden regulatorischen Prinzipien
  • den daraus resultierenden Einflüssen auf die Lebensgeschichte und die evolutionäre Fitness des Wirtsorganismus.


www.metaorganism-research.com

 

Sonderforschungsbereich 754: "Climate-Biogeochemistry Interactions in the Tropical Ocean"
Der Sonderforschungsbereich 754 (SFB 754) „Klima und Biogeochemische Wechselwirkungen im tropischen Ozean“ wurde im Januar 2008 als Kooperation der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), dem GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und dem Max-Planck-Institut Bremen eingerichtet. Der SFB 754 hat die Änderungen des ozeanischen Sauerstoffgehalts erforscht, deren mögliche Auswirkung auf die Sauerstoffminimumzonen und die Folgen auf das globale Wechselspiel von Klima und Biogeochemie des tropischen Ozeans. Der SFB 754 (Laufzeit bis Ende 2019) wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.
www.sfb754.de

 

Deutsch-Chinesische Kooperation
Auf internationalem Niveau außerhalb Europa pflegen die Kieler Meereswissenschaften enge Beziehungen mit der Ocean University of China (OUC) in Qingdao und der Zhejiang University in Hangzhou.
Mehr Informationen

 

 

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